ein Stückchen angebissene Schokolade auf einer gemusterten Unterlage war Startpunkt dieser kleinen Notiz, die dann am nächsten Tag ihre Ergänzungen per Tusche und Acryl gefunden hat. Von Tom Waits hab ich in der letzten Zeit irgendwo den Satz gelesen: „Deine Hände sind wie Hunde, sie gehen immer wieder an die vertrauten Plätze.“
Das Blättchen hier ist ein Versuch, das Vertraute vielleicht wieder ein Stückchen zu verlassen. Was einem manchmal auch ein wenig Unwohlsein verursacht. Die Zeichnung fremdelt und ich fremdle auch.
Vielleicht deshalb auch die drei eingeklebten Goldpapier-Stücke: das sind die Plätze, die ich wiederum gut kenne.

hatte ich das schon? letztens abends im garten sitzend nach dem heckenschneiden? drüber sinnierend, wie man den straßenlärm, der zu uns leise aber stetig vordringt, in linien fassen könnte? diese zeichnung ist keine antwort auf diese frage. diese frage entstand während des zeichnens dieses blattes. und hat damit rein garnix zum tun. alles ist biographisch. auch das erfundene. hab ich heute abend im fernsehr gelesen und komplettamente vergessen, wer es ausgesprochen hat. claude simon? ich glaube, der war’S.