Manchmal gibt es ja doch Sachen, die einen freuen. Der VHS-Kurs am Samstag zum Beispiel. Mit einigen unerwarteten „Durchbrüchen“. Und der Betrachtung der kontinuierlich entstehenden kleinen Pflanzenstudien und -skizzen einer Teilnehmerin. Kleinode der Zeichenkunst. Sie beinhalten all das, was Zeichnen (für mich) ausmacht: Einfachheit der Mittel, Sensibilität und Beobachtung. Eine Annäherung an das jeweilige Objekt mit Respekt und Freude. Klarheit der Auseinandersetzung.
Und auch am Freitag gab es ein wenig Glück, als meine Ansätze für die Bühnenbilder des Lebenshilfe-Musicals mit Freude aufgenommen worden sind. Jetzt kann die Arbeit weitergehen.
Und eine Einladung zu einer Ausstellung der Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern. Ein sympathischer Verein, der schöne Ausstellungen macht. Und bei der nächsten darf ich wieder dabei sein. Seit gestern die Überlegungen: Was möchte (und könnte) ich in dem Zusammenhang denn gerne zeigen wollen?
Heute morgen beim Treppab-Steigen fällt mir dann ein Portrait auf aus den Zeichnungen und Malereien zu Daniel Osorios „Herz im Gegenlicht“. Und da dachte ich: das isses. Diese genial vertonte, genial aufgeführte und verfilmte und genial geschnittene Geschichte aus der chilenisch-kolonialen Vergangenheit mit Gewalt, Habgier und Völkermord passt in unsere Zeit wie keine zweite – so wollte ich schreiben – aber: sie passt in unsere Zeit wie leider auch viele andere.
Hier der Linke zum Film. Eines der besten Projekte, bei denen ich mitwirken durfte.
Hier meine ausgesuchten Bilder.





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