Heute morgen ein Bericht in der Saarbrücker Zeitung über die Veranstaltung mit Peter Müller zur langen Nacht der Demokratie, wo er sich kritisch zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren geäußert hat. Natürlich ist das gefährlich und natürlich muss man das kritisch sehen.

Aber verkennt das Argument, nach einem Verbot der AfD seien die Gründe, warum die Menschen diese Partei wählten, immer noch da, ein wenig die Lage?

Muss man bei den meisten Wähler*innen nicht trennen zwischen den Gründen, warum sie AfD wählen und den eigentlichen Zielen dieser Partei, die mit diesen Gründen nix zu tun haben. Die wenigsten Menschen wählen die AfD aus rassistischen oder menschenfeindlichen und freiheitsverachtenden Gründen, sondern weil sie sich in der aktuellen Politik nicht gesehen fühlen. (Wobei es natürlich auch Wähler*innen gibt, die die menschenverachtenden Politik der AfD gut finden, aber dies sind hoffentlich nicht die meisten).

Sprich: Die Gründe, warum die meisten Wähler die AfD wählen sind nicht identisch mit den Gründen, warum diese Partei gewählt werden will!

Warum sieht das keiner?

Die AfD verfolgt aber menschenfeindliche und rassistische Ziele und will einen völkischen Umbau dieses Staates. Alles Ziele, die den meisten Wählern auch nicht zugute kommen. Was diese aber nicht sehen.

Ein AfD-Verbot schafft nicht die Gründe der meisten Wähler aus der Welt. Würde aber vermeiden, dass freiheitsgefährdende Tendenzen weiterhin vom Staat selbst finanziert und ermöglicht werden.

 

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