

Manchmal, und gar nicht mal so selten, passiert es mir, dass ich zu einem bestimmten Anlass, einem bestimmten Projekt und Auftrag eine Technik benutze, benutzen muss, die ich ansonsten gar nicht so sehr anwende. Hier ist das auch wieder der Fall. Es ist noch gar nicht klar, ob diese Zeichnungen für dieses geplante Buchprojekt verwendet werden, ob es dem Verleger so gefällt, wie wir uns das denken. Es hat sich aber ergeben, dass die Arbeit mit Tinte (die man mir überraschenderweise zu Weihnachten geschenkt hat) besser passt als Tusche oder Graphit oder was auch sonst immer wieder in Frage hätte kommen können. Die Verwischungen der noch nassen (und nicht gänzlich schwarzen) Tinte erzielt Effekte, die ich ansonsten eher ablehnen würde, die mir hier, sowohl formal als auch inhaltlich zu passen scheinen. Und das ist, auch in diesen glücklosen Zeiten, dann doch ein Glück.