no AI

Diese Fotos sind nicht mit KI generiert. Sie sind auch kein Artwork. Sie sind Harth-Work. Denn auch mein Bruder hört auf diesen Nachnamen. Ich habe Freitag 2 Stunden und Samstag mindestens 6 Stunden damit zugebracht, einen 7-Kubikmeter Mischcontainer fast komplett mit Müll aus dieser Garage, dem Keller und der Wohnung zu füllen. Das meiste stammt aus Keller und Garage. Und während der Container nach getaner Arbeit aussieht, sieht die Garage weiterhin so aus, als sei fast nix passiert.

Auch ein Beitrag zur Reihe „Raumkonzepte“, wenn man so will.

Du stehst da drin und du verstehst es nicht.

Ein Nachbar hat gemeint: Es sammelt sich über die Jahre halt so einges an. Das ist eine völlig falsche Beschreibung. Hier hat sich nix angesammelt. Hier wurde alles auf’s Wildeste fallengelassen, durcheinandergeschmissen, noch während des Fallens vergessen. 14 Autoreifen! Mindestens 17 Felgenabdeckungen (oder wie die Dinger heißen), Säcke mit Arbeitsklammotten und Schuhen, nicht gereinigten Pinseln und sonstigem Arbeitsgerät, Werkzeuge, Schraubenschlüssel, Bohrmaschine, andere Geräte, die sich zwischen Altöl und unendlichen Mengen von Plastikflaschen finden. Ich gebrauche für mich selten das Wort „unbegreiflich“. Hier hab ich es ständig vor mich hingemurmelt.

Es lässt sich nur verstehen, wenn man es als Krankheit sehen kann. Was die Sache für einen selbst nicht besser macht. Aber wenigstens halbwegs erträglich.

Der Container kann abgeholt werden. Meine Arbeit ist noch lange nicht getan.

Sperrmüll als nächstes. Und die weiteren Sachen in der Garage sortieren nach den Dingen, die auf den Wertstoffhof müssen oder sonstwo hinkommen. Wer nimmt alte Reifen mit Felgen dran?

Irre.

(Erinnert mich an Rainald Götz‘ Buch „Irre“, auf dessen Taschenbuch-Rückseite gedruckt steht: Don’t cry – work)

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