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	<title>Zitate &#8902; Zeichenblock</title>
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	<description>Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth</description>
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		<title>Zitatewitsch (Deleuze und Guattari)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 07:43:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/zitatewitsch-deleuze-und-guattari/">Zitatewitsch (Deleuze und Guattari)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-25622" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2026/09/DSCN3313_netz.jpg" alt="" width="533" height="400" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2026/09/DSCN3313_netz.jpg 533w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2026/09/DSCN3313_netz-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 533px) 100vw, 533px" /></p>
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		<title>Zitatewitsch (Duane Michals, 1989)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 07:16:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[arbeitstagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[auf der suche nach der verlorenen zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/zitatewitsch-duane-michals-1989/">Zitatewitsch (Duane Michals, 1989)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-25614" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2026/09/DSCN3315_netz.jpg" alt="" width="533" height="400" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2026/09/DSCN3315_netz.jpg 533w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2026/09/DSCN3315_netz-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 533px) 100vw, 533px" /></p>
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		<title></title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 21:47:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Elemente und Ursprünge]]></category>
		<category><![CDATA[friedrichsthal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Idealismus ist der Gegenspieler der Fanatismus. &#8222;Die Nazis haben sich ausdrücklich dagegen verwahrt, für Idealisten gehalten zu werden. Jede idealistische Gesinnung, ob sie schwärmerisch ist oder heroisch, kommt aus einem inividuellen Entschluss und führt zu einer Überzeugung, die von Erfahtungen und Argumenten abhängig bleibt und in ihnen sich bewegt, und dies auch dann, wenn das &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Idealismus ist der Gegenspieler der Fanatismus. &#8222;Die Nazis haben sich ausdrücklich dagegen verwahrt, für Idealisten gehalten zu werden. Jede idealistische Gesinnung, ob sie schwärmerisch ist oder heroisch, kommt aus einem inividuellen Entschluss und führt zu einer Überzeugung, die von Erfahtungen und Argumenten abhängig bleibt und in ihnen sich bewegt, und dies auch dann, wenn das Idealistische ins Fanatische umschlagen sollte &#8230;</p>
<p>Der Fanatismus der totalitären Bewegungen bricht in deutlichem Gegensatz zu allen Formen des Idealismus in dem Augenblick zusammen, wo die Bewegung ihre fanatisierten Anhänger im Stich lässt; in ihnen lebt keine Überzeugung mehr, die den Untergang der Bewegung überleben könnte.</p>
<p>Solange aber die Bewegung hält und innerhalb ihres organisatorischen Rahmens ist das fanatisierte Mitglied weder von Erfahrung noch von Argumenten zu erreichen; es hat sich so sehr mit der Bewegung identifiziert, geht den Bewegungsgesetzen so völlig konform, dass es scheint, als sei die Fähigkeit, Erfahrungen zu machen, überhaupt vernichtet, so dass der einzelne selbst gegen Tortur abgedichtet ist und gleichsam nicht mehr dazu kommt, auch nur Angst vor dem Tod zu empfinden.&#8220;</p>
<p>S. 662 f.</p>
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		<title></title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 04:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.&#8220; T. W. Adorno, zitiert nach C. Emcke in &#8222;Respekt ist zumutbar&#8220;, S. 328 Auch ein Buch, das man verschenken sollte und verschenken sollte und verschenken sollte.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.&#8220;</p>
<p>T. W. Adorno, zitiert nach C. Emcke in &#8222;Respekt ist zumutbar&#8220;, S. 328</p>
<p>Auch ein Buch, das man verschenken sollte und verschenken sollte und verschenken sollte.</p>
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		<title>DAS EIGENE BEGINNT MIT EINEM NEIN. (Carolin Emcke)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 04:06:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/das-eigene-beginnt-mit-einem-nein-carolin-emcke/">DAS EIGENE BEGINNT MIT EINEM NEIN. (Carolin Emcke)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/das-eigene-beginnt-mit-einem-nein-carolin-emcke/">DAS EIGENE BEGINNT MIT EINEM NEIN. (Carolin Emcke)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
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		<title>5895. Beitrag in diesem seit 2009 bestehenden Blog</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2025 10:18:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[3 minuten gehirnwäsche]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitstagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[fugenpoet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eben bin ich beim Spülen des Geschirrs. Der Reste unserer weihnachtlichen Einladung. Keine Familie diesmal. Sondern Freunde. Ich höre dabei eine alte Schallplatte, die mir einmal zugetragen wurde mit den Worten: Kannst du gerne haben, ich kann nichts damit anfangen. Ich konnte damals schon sehr viel damit anfangen: Keith Jarrett &#8222;Invocations&#8220;. Er spielt an der &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eben bin ich beim Spülen des Geschirrs. Der Reste unserer weihnachtlichen Einladung. Keine Familie diesmal. Sondern Freunde. Ich höre dabei eine alte Schallplatte, die mir einmal zugetragen wurde mit den Worten: Kannst du gerne haben, ich kann nichts damit anfangen. Ich konnte damals schon sehr viel damit anfangen: Keith Jarrett &#8222;Invocations&#8220;. Er spielt an der Orgel und dazu gibt es ab und an Saxophon. Wobei ich nie herausbekommen habe, wer hier Saxophon spielt, das steht nirgends auf der Platte und im Internet hab ich es bisher auch nicht rausbekommen. Eine teils, für viele Ohren wohl, schräge und radikale Aufnahme. Mich berührt diese Musik immer sehr. Gerade an den Stellen, wo es sehr radikal wird. So radikal ist er in seinen Klavierimpros eher nie gewesen. Das hab ich bei seinem Bruder gefunden, Chris Jarrett, aber bis auf dieser Platte Invocations nie bei ihm.</p>
<p>Das sollte Kunst können: Das Leben in all seinem Schmerz und Unaushaltbaren ausdrücken. Und auch in dem Aushaltbaren.</p>
<p>Ich versuche mich zu erinnern, von wem dieses Zitat war. Und warum ich es nie irgendwo notiert habe, außer in Tagebüchern.</p>
<p>Glenn Gould wird es in den Mund gelegt im Buch von Jonathan Cott: &#8222;Telefongespräche mit Glenn Gould&#8220;.</p>
<p>Seite 20, Gould zitiert wiederum Nietzsche:</p>
<p>&#8222;Sie (die Kunst) allein vermag jene Ekelgedanken über das Entsetzliche und Absurde des Daseins in Vorstellungen umzubiegen, mit denen sich leben lässt: diese sind das <em>Erhabene </em>als die künstlerische Bändigung des Entsetzlichen und das <em>Komische </em>als die künstlerische Entladung vom Ekel des Absurden.&#8220;</p>
<p>Yes. Und das ist es, was ich oft bei dem vermisse, was sich im mich herum so als Kunst enfaltet. Oft nur noch Design und Projektionsflächen für die Kopfkinematografien der Betrachter*innen.</p>
<p>So viel muss gesagt werden an diesem 1. Januar.</p>
<p>Ach, es ist noch gar nicht erster Januar?</p>
<p>Sondern 25. Dezember.</p>
<p>Egal.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>a la recherche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2025 14:08:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[köllerbach]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lyndsay Stonebridge fragt in ihrem Buch über Hannah Arendt &#8222;Wir sind frei, die Welt zu verändern&#8220;, S. 187: &#8222;Wie konnte das Böse so organisiert werden, dass es zum Normalfall wurde?&#8220; Karl-Ove Knausgaard schreibt dazu in &#8222;Kämpfen&#8220;, S. 898, einer Stelle, die ich nie vergessen konnte (und der eigentlich zentrale Satz stammt dann tatsächlich wohl von &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lyndsay Stonebridge fragt in ihrem Buch über Hannah Arendt &#8222;Wir sind frei, die Welt zu verändern&#8220;, S. 187:<br />
&#8222;Wie konnte das Böse so organisiert werden, dass es zum Normalfall wurde?&#8220;</p>
<p>Karl-Ove Knausgaard schreibt dazu in &#8222;Kämpfen&#8220;, S. 898, einer Stelle, die ich nie vergessen konnte (und der eigentlich zentrale Satz stammt dann tatsächlich wohl von Hannah Arendt selbst:<br />
&#8222;&#8230;Als Jaspers ihn fragte, wie denn ein so ungebildeter Mensch wie Hitler regieren können solle, antwortete Heidegger wie ein Verliebter, er sagte: <em>Bildung ist ganz gleichgültig&#8230; sehen Sie nur seine wunderbaren Hände an!  </em>Nur Anstand hätte ihn retten können wie alle anderen, die Hitler folgten. Jaspers wurde vom Anstand gerettet,  genau wie Jünger und Mann. Heidegger dagegen nicht. Und erst recht nicht Franz Stangl, der Lagerkommandant von Treblinka. Für ihn bedeutete Anstand, auf seinem Posten auszuharren und dafür zu sorgen, das tagtäglich zehntausende Menschen vergast und verbrannt werden konnten, damit keine Warteschlangen im System entstanden. &#8230;</p>
<p>Im Dritten Reich sagte das Gewissen nicht: Es ist falsch zu töten, es sagte: Es ist falsch, nicht zu töten, wie Hannah Arendt es so präzise formuliert hat.</p>
<p>Ermöglicht wurde dies auch durch eine Verschiebung in der Sprache, die sich in ihrer Reinform in <em>Mein Kampf </em>zeigt, wo es kein &#8222;Du&#8220; gibt, nur ein &#8222;Ich&#8220; und ein &#8222;Wir&#8220;, wodurch aus dem &#8222;Sie&#8220; ein &#8222;Es&#8220; gemacht werden kann. Im &#8222;Du&#8220; lag der Anstand, im &#8222;Es&#8220; lag die Bösartigkeit.</p>
<p>Aber es waren &#8222;Wir&#8220;, die sie vollstreckten.</p>
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		<title>Botho Strauß, aus &#8222;Paare, Passanten&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2025 06:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wie klein ist doch alles, was &#8218;auf den Punkt&#8216; gebracht wurde.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/botho-strauss-aus-paare-passanten/">Botho Strauß, aus &#8222;Paare, Passanten&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wie klein ist doch alles, was &#8218;auf den Punkt&#8216; gebracht wurde.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/botho-strauss-aus-paare-passanten/">Botho Strauß, aus &#8222;Paare, Passanten&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
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		<title></title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2025 15:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; Als die ersten Klänge den Raum erfüllten, verstand ich endlich, was er meinte. Ich hörte mir alle seine Songs an. Jeder von ihnen klang gut, es gab kein einziges schlechtes Lied. Die Kritik wäre sicher wohlwollend ausgefallen. Aber es war auch nichts dabei, was einen umhaute. Dafür, dass Beck seit acht Jahren daran arbeitete, &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; Als die ersten Klänge den Raum erfüllten, verstand ich endlich, was er meinte. Ich hörte mir alle seine Songs an. Jeder von ihnen klang gut, es gab kein einziges schlechtes Lied. Die Kritik wäre sicher wohlwollend ausgefallen. Aber es war auch nichts dabei, was einen umhaute. Dafür, dass Beck seit acht Jahren daran arbeitete, dafür, dass es sein Leben total ändern sollte, war es zu wenig. Irgendetwas fehlte. Eine einzelne besondere Melodie, ein Hauch von Genialität, den er nicht hatte. Ein Hit.</p>
<p>Ich sagte ihm, was ich dachte. Er hörte gelassen zu. &#8222;Du sagst also, meine Songs sind einfach nur solides, gehobenes Mittelmaß?&#8220;</p>
<p>&#8222;So hab ich das nicht gemeint.&#8220; Natürlich hatte ich es so gemeint. Ich seufzte: &#8222;Das Problem ist einfach: Sie haben alles reingesteckt, was Sie gefühlt und gelitten haben. Diese Songs sind sicher Ihr Ein und Alles, und sie sind auch ganz gut, aber Sie haben nicht ein Lied, eine Melodie, die wirklich heraussticht. Sie haben keine Speerspitze, und deshalb fällt alles in sich zusammen.&#8220;</p>
<p>Und das war der Punkt.</p>
<p>Beck &#8230; hatte nichts. Er würde ein paar gute Besprechungen kriegen, ein paar CDs verkaufen, und das war es dann. Und er wusste das.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Seite 413)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/22773-2/"></a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
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		<item>
		<title>sätze, die das leben schrieb (oder auch gerade eben nicht)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2025 14:48:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Benedict Wells&#8216; Erstling &#8222;Becks letzter Sommer&#8220; finde ich auf Seite 181 den Satz: &#8222;Es sind Gespräche wie diese, die das Leben als lieblosen Unfug enttarnen, dachte Beck.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/saetze-die-das-leben-schrieb-oder-auch-gerade-eben-nicht/">sätze, die das leben schrieb (oder auch gerade eben nicht)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Benedict Wells&#8216; Erstling &#8222;Becks letzter Sommer&#8220; finde ich auf Seite 181 den Satz:</p>
<p>&#8222;Es sind Gespräche wie diese, die das Leben als lieblosen Unfug enttarnen, dachte Beck.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/saetze-die-das-leben-schrieb-oder-auch-gerade-eben-nicht/">sätze, die das leben schrieb (oder auch gerade eben nicht)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
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