<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>kritik &#8902; Zeichenblock</title>
	<atom:link href="https://www.zeichenblock.info/kritik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.zeichenblock.info/kritik/</link>
	<description>Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Jan 2026 15:06:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>spaßbremse</title>
		<link>https://www.zeichenblock.info/spassbremse/</link>
					<comments>https://www.zeichenblock.info/spassbremse/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 08:12:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeichenblock.info/?p=24187</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gestern war die Stadt schön ruhig. Überall Schnee und weniger Autos und Menschen als sonst. Die Gelegenheit genutzt und mir noch kurz vor Ende die aktuelle Ausstellung von Carina Linge &#8222;Allerseelen&#8220; in den Neunkircher Ausstellungshallen angeschaut. Fotografien, die angepriesen werden als &#8222;tiefsinnig, rätselhaft und berührend&#8220;. Und wie so oft, so dass ich mich natürlich frage, &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://www.zeichenblock.info/spassbremse/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„spaßbremse“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/spassbremse/">spaßbremse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war die Stadt schön ruhig. Überall Schnee und weniger Autos und Menschen als sonst. Die Gelegenheit genutzt und mir noch kurz vor Ende die aktuelle Ausstellung von Carina Linge &#8222;Allerseelen&#8220; in den Neunkircher Ausstellungshallen angeschaut. Fotografien, die angepriesen werden als &#8222;tiefsinnig, rätselhaft und berührend&#8220;. Und wie so oft, so dass ich mich natürlich frage, in wie weit das an meiner eigenen inneren Verfasstheit liegt, was es natürlich tut, und darüber sollte man sich bei Kritiken natürlich immer im Klaren sein, finde ich diejenigen Arbeiten besser, die aus einer Art Beobachtung heraus entstanden sind. Arbeiten, die einen gesehenen Moment festhalten, der aber in der Lage ist, über sich und das Abgebildete hinauszuweisen. Solche Fotos gibt es in dieser Ausstellung, wenn auch nur sehr wenige. Es gibt beispielsweise ein Foto, wo, der Kleidung und dem Habitus nach, eine Malerin in einer Rauchpause aus dem geöffneten Atelierfenster in die Weite schaut. Es gibt eines, wo sich jemand die Fingernägel rot lackiert und an dem einen Arm ein Tatoo erkennbar wird, ebenso leise ein fehlender Finger. Ein anderes, eine sehr ausschnitthaft gehaltene Aktaufnahme, wo ebenfalls ein Tatoo eine aufmerksamkeitsheischende Rolle spielt. <em>Diese</em> Fotos erzählen Dir etwas. Eine weitere recht spannende Bildfindung: Auf dem Bild sieht man eine Wand, an der ein Foto festgepinnt wurde. Es zeigt einen Mann mit rotem Pullover, der ein Kind auf den Armen hält. Hinter diesem Foto kommt einen rote Schnur hervor, die in leichtem Bogen in den Vordergrund führt, dort sehr groß und unscharf wird: Es gibt also eine Verbindung von der Betrachterin zum Foto zum Pulli des Mannes (über die Farbe rot und über den Bogen, den die Schnur von Dir zu dem roten Pulli des Mannes spannt). Und das auf sehr unaufgeregte Art und Weise. Und dann gibt es leiderleider eine ganze Menge Fotos, die denken, dass sie über eine ausgeprägte Symbolik etwas erreichen. Im für mich schlimmsten Fall sieht man einen von der Decke baumelnden Strick und darunter einen umgestürzten Hocker am Boden. Desweiteren gibt es Schädel in unterschiedlichem Kontext. Es gibt z.B. ein klassisches memento mori mit Schädel und Kerze, die sich nochmals spiegelt. (Ganz spontan denke ich, dass mir Gerhard Richters gemalte Versionen hier tiefgründiger erscheinen). Es gibt einen weiblichen Rückenakt, der ergänzt wird durch einen Fisch (?), der kreisförmig zusammengerollt am Boden liegt. Es gibt einen weiteren Rückanakt, der mir heimlich hinter dem Rücken ein Steinchen entgegenhält, es mir quasi heimlich zeigt, und das auf den ersten Blick vielleicht wie ein Würfel sein könnte (alea iacta est). Es gibt zwei nackte Frauenbeine, die von einem herabgehaltenen Lot ergänzt werden, quasi als dritte Senkrechte im Bild. Alles in allem wird mir hier einfach ein bisschen zu viel gewollt. Das funktioniert für meinen Geschmack zu wenig über das bildnerische Denken und verlässt sich zuviel auf die Erzählung, die aber auch nicht immer funktioniert. Die manchmal einfach einen Tick zu plump und einfach gestrickt scheint. (Das Problem haben wir ja auch mit vergleichbarer Malerei aus vergangegen Jahrhunderten: Man muss die Anspielungen kennen, um sie verstehen zu können. Aber kann es heute überhaupt noch um solche Formen des Verstehens gehen? In jener alten Malerei kann man sich immerhin an der &#8222;Leckerheit&#8220; des Malerischen selbst ergötzen, wenn sich einem die Symbolik schon nicht erschließt. Offensichtlich scheint das hier auch eine gewisse Rolle zu spielen, denn an irgendetwas muss die Betrachterin hier ja ihre Freude haben, sonst würde die Ausstellung ja nicht, wie in Neunkirchen üblich, über den grünen Klee gelobhudelt. In diesen heiligen Hallen frage ich mich ja fast in jeder Ausstellung, welchem Kunstanspruch überhaupt nachgeeifert wird.) Eine immerhin interessante Bildfindung ist eine ältere, am Boden sitzende Frau. Sie trägt ein schwarzes Top und ist gerade dabei, sich eine Beinbekleidung zu stricken. Zum Teil ist sie damit schon fertig, die Füße und Unterschenkel sind bereits verhüllt. Wenn man genau hinschaut, ist dieses Beinkleid dann später aber unten geschlossen wie eine Art Sack, sie strickt sich keine Hose, keinen Rock. Wenn sie fertig ist, wird sie sich damit nicht bewegen können. Aber auch hier beschleicht mich hier sofort der Gedanke: Was wäre, wenn dieses Motiv jetzt gemalt wäre? Sprich: warum ist Fotografie hier das gewählte Medium?</p>
<p>Aus einer Ausstellung sollte man anders rausgehen, als man reingegangen ist. Kunst sollte einen verändern. Auch wenn es nur an einen  klitzekleinen Punkt meines Bewusstseins passiert. Ich habe den Verdacht, dass die Symbolismus-Strategie, die hier gefahren wird, aber weder etwas verändert oder in irgendwelche Tiefen vordringt, auch gar nix verändern will, dass sie, in den meisten Fällen zumindest, Symbole wählt, die wohlfeil sind, an denen sich das Betrachter*innen-Hirn beruhigen und ergötzen kann. Die Wahrnehmung wird bestätigt. Ähnlich wie früher in Familienfotos oder in unserer Zeit in tausendfach reproduzierten Selfies und anderen Smartphone-Fotos: Die Reproduktion als die Versicherung, dass alles in Ordnung ist in dieser Welt. Das kenne ich, das kann ich verstehen und bin als Individuum genau wie alle anderen. Und diese wohlfeilen Symbolismen in dieser Ausstellung funktionieren als intellektuelle Befriedung derjenigen, die nicht weiter denken wollen, denen sich das Rätsel ganz schnell löst (die verschüttete Milch in einem der Stillebenkompositionen, das memento mori (ah! ja klar, die Vergänglichkeit!), der Strick (ah, klar, Suizid!), und wenn es sich nicht ganz schnell löst, wie bei dem zum Kreis gefügten Fisch: tiefgründig!</p>
<p>Nein, Leute: Die Welt erschließt sich nicht so schnell. Kommt zu mir, wenn ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch beruhigen. Die Menschheit hat es verdient, dass sie untergeht. Und auch das Neunkircher Publikum bekommt immer wieder die Shows, die es verdient hat. Neunkirchen: die Musical-Stadt. All is pretty.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/spassbremse/">spaßbremse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.zeichenblock.info/spassbremse/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>vor weihnachten ist nach weihnachten, teil 2</title>
		<link>https://www.zeichenblock.info/vor-weihnachten-ist-nach-weihnachten-teil-2/</link>
					<comments>https://www.zeichenblock.info/vor-weihnachten-ist-nach-weihnachten-teil-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2025 12:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[arbeitstagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeichenblock.info/?p=24163</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anpassung oder Wagnis.  Wehren sich meine Ästhetiken oder nehmen sie teil? An was auch immer. Lass ich mich fressen oder werde ich gefressen?  Mich würde es interessieren, mir die Anzeigen-Ästhetiken anzuverwandeln. Zeichnerisch zu verfremden, zuzuspitzen, die einem eher künstlerischen Ansatz auszuliefern. Den Marktscheiß rauszupusten. Sie rückzuführen in einen rechtfertigbaren Ausdruck. Auf ein menschliches Maß. Was &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://www.zeichenblock.info/vor-weihnachten-ist-nach-weihnachten-teil-2/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„vor weihnachten ist nach weihnachten, teil 2“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/vor-weihnachten-ist-nach-weihnachten-teil-2/">vor weihnachten ist nach weihnachten, teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anpassung oder Wagnis.  Wehren sich meine Ästhetiken oder nehmen sie teil? An was auch immer. Lass ich mich fressen oder werde ich gefressen?  Mich würde es interessieren, mir die Anzeigen-Ästhetiken anzuverwandeln. Zeichnerisch zu verfremden, zuzuspitzen, die einem eher künstlerischen Ansatz auszuliefern. Den Marktscheiß rauszupusten. Sie rückzuführen in einen rechtfertigbaren Ausdruck. Auf ein menschliches Maß. Was auch immer.</p>
<p>Man hat ja sonst nix zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24164" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2424_netz.jpg" alt="" width="400" height="281" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2424_netz.jpg 400w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2424_netz-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24165" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2426_netz.jpg" alt="" width="400" height="281" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2426_netz.jpg 400w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2426_netz-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>vielleicht auch doch?</p>
<p>Die untere Abbildung zeigt eine Arbeit von Alicja Kwade gegen eine Anzeige von DOUGLAS. Das obere Foto Carneb Winant mit Grace Weaver. Eine Doppelseite ohne Werbung, wo sich zwei künstlerische Positionen auf interessante Art und Weise kommentieren. Links eine Art Collage aus dokumentarischen Fotos, gesammelt und gefunden und montiert, rechts &#8222;Madonna lactans&#8220; von Grace Wieaver. Die Fotos eröffnen einen Raum von Körper-Sprachen, Geschlechter-Identitäten, Körper-Rhythmen, der sich betreten, erkennen, aber nicht entschlüseln lässt. Dem gegenüber steht die &#8222;Madonna lactans&#8220; in ihrer fast kindlichen Ästhetik. In sich selbst eine inhaltliche Spannung entfaltend aus traditionellem christlichen Bildthema und der gewählten Umsetzung. Beide zusammen finde ich eine sehr gelungene Kombination, die angespielten Themen nochmal steigernd.</p>
<p>Alicja Kwade könnte in ihrer Rundästhetik auch als Verbreitung der Duftnoten gelesen werden. Ich mag ihr Uhren-Objekt in Mannheim. Das Blatt hier heißt übrigens &#8222;Form light to dark in 3 months (91 days/2184 hours)&#8220;. Es könnte dann auch: die Verbreitung der Düfte in 3 Stunden heißen. Ok, ok. Ich bin schon still.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/vor-weihnachten-ist-nach-weihnachten-teil-2/">vor weihnachten ist nach weihnachten, teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.zeichenblock.info/vor-weihnachten-ist-nach-weihnachten-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>vor weihnachten ist nach weihnachten</title>
		<link>https://www.zeichenblock.info/vor-weihnachten-ist-nach-weihnachten/</link>
					<comments>https://www.zeichenblock.info/vor-weihnachten-ist-nach-weihnachten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2025 19:21:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[arbeitstagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeichenblock.info/?p=24151</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten gab es in der Süddeutschen eine Beilage mit künstlerischen Beiträgen. Es gab jeweils ganzseitige Abbildungen mit Arbeiten von Thomas Demand, Liv Liberg, Camille Henrot, Carmen Winant, Grace Weaver, Peter Shire, Ólafur Elíasson, William Kentridge und Alicja Kwade. Im Zeitungsformat gedruckt. Ich mag sowas. Kunst, die in einem Zusammenhang auftaucht, den man vielleicht &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://www.zeichenblock.info/vor-weihnachten-ist-nach-weihnachten/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„vor weihnachten ist nach weihnachten“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/vor-weihnachten-ist-nach-weihnachten/">vor weihnachten ist nach weihnachten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten gab es in der Süddeutschen eine Beilage mit künstlerischen Beiträgen. Es gab jeweils ganzseitige Abbildungen mit Arbeiten von Thomas Demand, Liv Liberg, Camille Henrot, Carmen Winant, Grace Weaver, Peter Shire, Ólafur Elíasson, William Kentridge und Alicja Kwade. Im Zeitungsformat gedruckt. Ich mag sowas. Kunst, die in einem Zusammenhang auftaucht, den man vielleicht nicht unbedingt erwartet – ach nein, das stimmt nicht so ganz, die aber vielleicht nicht so edel daherkommt wie sonst in einem Ausstellungskatalog. In einem anderen Medium einer anderen Wahrnehmung ausgesetzt wird. Die in die Zeitungsästhetik gequetscht wird und sich dort behaupten muss. GROSSE KUNST heiß die Beilage.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24136" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2429_netz.jpg" alt="" width="400" height="285" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2429_netz.jpg 400w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2429_netz-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Manchmal stehen zwei Kunst-Seiten gegenüber, wie z.B. die von Thomas Demand und Liv Liberg, manchmal steht eine Kunst-Seite eine ganzseitige Anzeige gegenüber.</p>
<p>Und dort wird es besonders interessant.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24134" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2423_netz.jpg" alt="" width="400" height="288" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2423_netz.jpg 400w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2423_netz-300x216.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24135" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2425_netz.jpg" alt="" width="400" height="285" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2425_netz.jpg 400w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2425_netz-300x214.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Denn es stellt sich die berechtigte Frage (neben der allerersten Frage, wie es überhaupt zu genau dieser Auswahl an Künstler*innen kommt): Wie behaupten sich die künstlerisch gestalteten Blätter gegen die werbetechnisch durchgestylten und strategisch ausgerichteten Gestaltungen. Manchmal, wie in den  Beispielen oben, Camille Henrot gegen HERMES und unten Peter Shire gegen PORSCHE gehen sie für mein Gefühl eine doch merkwürdige Allinanz ein. Mag sein, dass sich die Werbeagenturen in den speziell für diese Beilage angelegten Anzeigen an künstlerischer Sprache orientiert haben, mag sein, dass die künstlerische Sprache ihre Widerständigkeit zu zaghaft formuliert, oder sich bereits beide Sprachen zu sehr angenähert haben?</p>
<p>Wobei ich es natürlich sehr spannend fände, traute sich CHANEL an die kindliche Madonnen-Ästhetik einer Grace Weaver heran.</p>
<p>Mischen wir alles miteinander. Es ist eh alles egal.</p>
<p>Natürlich ist es eine Binsenweisheit, wie sehr sich das meiste an Kunst den kapitalistischen Zeitzwängen anpasst, Wert und Bedeutung in Geldwert gemessen wird.</p>
<p>Ich musste dran denken, dass bei meiner ersten Einzelausstellung 1993 die Mainzer Rheinzeitung nichts als ein Foto veröffentlichte, auf eine Zeitungsseite gepackt mit den anderen Meldungen, untertitelt mit &#8222;Klaus Harth zeigt seine Werke&#8220;. Eine Abbildung eines meiner überschmierten Werbeplakatteile, die ich damals in den Büros der &#8222;Forschungsgruppe Jugend und Europa&#8220; gezeigt hatte und die in der Zeitung die Form eines vielleicht etwas irritierenden Zeitungsfotos angenommen hatten. Was mir natürlich sehr gefiel.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24132" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/zeitung_29-04-1993_ausschnitt_netz.jpg" alt="" width="317" height="400" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/zeitung_29-04-1993_ausschnitt_netz.jpg 317w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/zeitung_29-04-1993_ausschnitt_netz-238x300.jpg 238w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24133" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/zeitung_29-04-1993_netz.jpg" alt="" width="272" height="400" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/zeitung_29-04-1993_netz.jpg 272w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/zeitung_29-04-1993_netz-204x300.jpg 204w" sizes="auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px" /></p>
<p>Anpassung oder Wagnis.  Wehren sich meine Ästhetiken oder nehmen sie teil? An was auch immer. Lass ich mich fressen oder werde ich gefressen?  Mich würde es interessieren, mir die Anzeigen-Ästhetiken anzuverwandeln. Zeichnerisch zu verfremden, zuzuspitzen, die einem eher künstlerischen Ansatz auszuliefern. Den Marktscheiß rauszupusten. Sie rückzuführen in einen rechtfertigbaren Ausdruck. Auf ein menschliches Maß. Was auch immer.</p>
<p>Man hat ja sonst nix zu tun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/vor-weihnachten-ist-nach-weihnachten/">vor weihnachten ist nach weihnachten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.zeichenblock.info/vor-weihnachten-ist-nach-weihnachten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>merkt denn keiner mehr irgendwas?</title>
		<link>https://www.zeichenblock.info/merkt-denn-keiner-mehr-irgendwas/</link>
					<comments>https://www.zeichenblock.info/merkt-denn-keiner-mehr-irgendwas/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 18:03:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[foten]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[menschen ohne parkplatz]]></category>
		<category><![CDATA[merktdennkeinermehrirgendwas]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeichenblock.info/?p=23986</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; das hier ist weder KI noch fake noch eine Verarsche, nein, es ist ein ernst gemeinter Adventskalender der Barmenia-Gothaer. Die Schokolade da drin kann man essen, sie zeigt in ihren Abbildungen auch keine Autos, was ja irgendwie konsequent wäre, aber ich bin eigentlich immer noch sprachlos. Es sollte einen &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://www.zeichenblock.info/merkt-denn-keiner-mehr-irgendwas/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„merkt denn keiner mehr irgendwas?“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/merkt-denn-keiner-mehr-irgendwas/">merkt denn keiner mehr irgendwas?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-23987" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/f_01-12-25_netz.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/f_01-12-25_netz.jpg 400w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/f_01-12-25_netz-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>das hier ist weder KI noch fake noch eine Verarsche, nein, es ist ein ernst gemeinter Adventskalender der Barmenia-Gothaer. Die Schokolade da drin kann man essen, sie zeigt in ihren Abbildungen auch keine Autos, was ja irgendwie konsequent wäre, aber ich bin eigentlich immer noch sprachlos. Es sollte einen hashtag geben #merktdennkeinermehrirgendwas<br />
Vier besinnliche Fahrzeuge, wahrscheinlich für jeden der Adventssonntage eins. Hoffen wir, dass auch irgendwann mal jemand ankommt (adventus, wir erinnern uns).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/merkt-denn-keiner-mehr-irgendwas/">merkt denn keiner mehr irgendwas?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.zeichenblock.info/merkt-denn-keiner-mehr-irgendwas/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schmerzkunst</title>
		<link>https://www.zeichenblock.info/schmerzkunst/</link>
					<comments>https://www.zeichenblock.info/schmerzkunst/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 16:14:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[wörter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeichenblock.info/?p=23855</guid>

					<description><![CDATA[<p>heute mittag im Radio: ein CDU-Jungpolitiker verteidigt die &#8222;Stadtbild&#8220;-Aussage von Friedrich Merz. Man müsse die Dinge doch ansprechen, meint er, nachdem er vorher ausgeführt hat, dass doch überall in den Städten mit Drogen gedealt würde und überall Gewalt herrsche. Die Leute sähen das doch, man müsse das doch ansprechen, die Beobachtungen und Befürchtungen der Menschen &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://www.zeichenblock.info/schmerzkunst/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schmerzkunst“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/schmerzkunst/">Schmerzkunst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>heute mittag im Radio: ein CDU-Jungpolitiker verteidigt die &#8222;Stadtbild&#8220;-Aussage von Friedrich Merz. Man müsse die Dinge doch ansprechen, meint er, nachdem er vorher ausgeführt hat, dass doch überall in den Städten mit Drogen gedealt würde und überall Gewalt herrsche. Die Leute sähen das doch, man müsse das doch ansprechen, die Beobachtungen und Befürchtungen der Menschen ernst nehmen. Und wenn man das tue, die Probleme also anspräche, dann sei das kein Rassismus. </p>
<p>Man fragt sich langsam wirklich, wie ungebildet denn diejenigen sind, die sich da in die Parlamente mogeln. Ist keiner in der Lage, die Begriffe auseinanderzuhalten? Nein, wenn man die Probleme anspricht, ist das nicht per se rassistisch. Die Art und Weise aber, wie man das tut, wie man Revanchismen bedient, wie man Dinge vereinfacht und verkürzt, Menschen in gemeinsame Töpfe wirft, in die sie nicht gehören, überall dort, wo Menschen subsummiert und populistisch gegeneinander ausgespielt werden: Dort ist Rassismus. So einfach ist das.<br />
Und das ist das, was Friedrich Merz immer wieder gerne tut. </p>
<p>Wenn die Probleme wirklich angesprochen würden, dann wären wir doch froh. Revanchismen und Rassismen bedienen und als Ansprechen der Probleme verkaufen: Söder, Merz etc. ppp. Wenn ich es gut mit Euch meine, dann will ich Euch keine böse Absicht unterstellen. Aber eigentlich wäre es dann nur noch umso schlimmer. Denn sie wissen nicht, was sie tun? Fast ist es zu befürchten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/schmerzkunst/">Schmerzkunst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.zeichenblock.info/schmerzkunst/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>wiedersehen</title>
		<link>https://www.zeichenblock.info/wiedersehen/</link>
					<comments>https://www.zeichenblock.info/wiedersehen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 18:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[zeichnungen]]></category>
		<category><![CDATA[zeichnungen zu filmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeichenblock.info/?p=23728</guid>

					<description><![CDATA[<p>die Tage habe ich mir den Film &#8222;Vor der Morgenröte&#8220; von Maria Schrader nochmals auf DVD angesehen. Das Kino-Erlebnis liegt jetzt schon ein paar Jahre zurück. Für die Schluss-Sequenz, den Epilog, hat sie sich ein Bild-Arrangement ausgedacht, für das sie mindestens den Filmnobelpreis erhalten müsste, wenn es diesen denn schon gäbe. Den toten Stefan Zweig &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://www.zeichenblock.info/wiedersehen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„wiedersehen“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/wiedersehen/">wiedersehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/09/z_24-09-25_vordermorgenroete-schluss_netz.jpg" alt="" width="292" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-23729" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/09/z_24-09-25_vordermorgenroete-schluss_netz.jpg 292w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/09/z_24-09-25_vordermorgenroete-schluss_netz-219x300.jpg 219w" sizes="auto, (max-width: 292px) 100vw, 292px" /></p>
<p>die Tage habe ich mir den Film &#8222;Vor der Morgenröte&#8220; von Maria Schrader nochmals auf DVD angesehen. Das Kino-Erlebnis liegt jetzt schon ein paar Jahre zurück. Für die Schluss-Sequenz, den Epilog, hat sie sich ein Bild-Arrangement ausgedacht, für das sie mindestens den Filmnobelpreis erhalten müsste, wenn es diesen denn schon gäbe.<br />
Den toten Stefan Zweig sieht man nur kurz, wenn die verspiegelte Tür aufgeklappt wird. Ansonsten sieht man die Polizisten, den Arzt, Freund, Nachbarn etc. vor allem im Spiegel im rechten Bildteil.<br />
Manchmal kommt eine Person immer näher und ist dann kurzzeitig doppelt zu sehen, vor dem Spiegel, ganz groß im Bild vor uns und im Spiegel selbst. Und dann geht sie in den linken Bildteil, in den eigentlichen Raum, wo man die Leichen von Stefan Zweig und seiner Frau Lotte weiß aber nicht sieht. Während im Hintergrund die Besucher und Trauergäste ihrer Verzweiflung und Trauer nachgehen. Was in diesen Momenten des Übergangs geschieht, lässt sich mit Worten kaum beschreiben.<br />
Hier ein paar erste Skizzen dazu von gestern abend direkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/wiedersehen/">wiedersehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.zeichenblock.info/wiedersehen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>tattuu-kritik</title>
		<link>https://www.zeichenblock.info/tattuu-kritik/</link>
					<comments>https://www.zeichenblock.info/tattuu-kritik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 20:27:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeichenblock.info/?p=23235</guid>

					<description><![CDATA[<p>heute habe ich tatsächlich zum allererstenmal ein tattoo gesehen, das ich richtig originell und gut fand: saß da ein jüngerer mann auf den nachbarplätzen im zug  mit HAHAHAHAHAHAHA auf dem Arm. Bisschen comichaft angeordnet die buchstaben. frech, groß, direkt, anders. das hat mich echt überzeugt. nicht dieser ganze ernsthafte pseudoscheiß, ästhetisch meist fragwürdig und ich &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://www.zeichenblock.info/tattuu-kritik/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„tattuu-kritik“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/tattuu-kritik/">tattuu-kritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>heute habe ich tatsächlich zum allererstenmal ein tattoo gesehen, das ich richtig originell und gut fand: saß da ein jüngerer mann auf den nachbarplätzen im zug  mit HAHAHAHAHAHAHA auf dem Arm. Bisschen comichaft angeordnet die buchstaben. frech, groß, direkt, anders. das hat mich echt überzeugt.</p>
<p>nicht dieser ganze ernsthafte pseudoscheiß, ästhetisch meist fragwürdig und ich finde auch die farbigkeit der linien meist abstoßend. aber HAHAHAHAHA war echt einfach formal und inhaltlich komplettüberzeugend. yepp.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/tattuu-kritik/">tattuu-kritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.zeichenblock.info/tattuu-kritik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>schlau und schön</title>
		<link>https://www.zeichenblock.info/schlau-und-schoen/</link>
					<comments>https://www.zeichenblock.info/schlau-und-schoen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2025 18:38:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeichenblock.info/?p=22945</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich hab ja immer ein wenig Probleme mit dem Begriff &#8222;schön&#8220;. Im Studium musste ich es für mich auf den Begriff bringen: Schön ist das, was uns nicht gefährdet. Heute mittag, quasi auf Zwischenstation zwischen Rietheim/Villingen und Loco/Ticino mit Ablieferung der kleinen Mutter in der St. Ingberter Reha, in der Ausstellung Fouloscopie von Véronique Verdet &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://www.zeichenblock.info/schlau-und-schoen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„schlau und schön“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/schlau-und-schoen/">schlau und schön</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab ja immer ein wenig Probleme mit dem Begriff &#8222;schön&#8220;. Im Studium musste ich es für mich auf den Begriff bringen: Schön ist das, was uns nicht gefährdet. Heute mittag, quasi auf Zwischenstation zwischen Rietheim/Villingen und Loco/Ticino mit Ablieferung der kleinen Mutter in der St. Ingberter Reha, in der Ausstellung Fouloscopie von Véronique Verdet in St. Wendel. Très bien. Schön und schlau. Das waren die beiden Adjektive, mit der ich die Schau spontan für mich auf den Punkt gebracht habe. (Und wer sich das anschaut, der wird &#8222;auf den Punkt bringen&#8220; jetzt auch wieder etwas anders verstehen.)<br />
Letztens gab es hier ja bereits das Botho-Strauß-Zitat zum &#8222;auf-den-Punkt-bringen&#8220;. Und hier ist Véronique dann sehr fein raus: abertausende Punkte sind es, auf die hier die Dinge teilweise gebracht werden.<br />
Die Installationen aus einer großen Zeichnung (1,50x10m) und vielsten kleinen Figuren, einer Toneinspielung vermittels Trichter und Video-Einspielung im zweiten Raum &#8211; all diese Dinge spielen zusammen, sind smart arrangiert und kommentieren und ergänzen sich. Da ist nix redudant, selbst der Trichter ist clever gewählt, kommt das Stimmengewirr doch aus einem Werkzeug, dass an Megaphone bei Demonstrationen erinnert (ist natürlich von der Klangwelt her anders gedacht und nicht schreiend).<br />
Das ist stringend, gedanklich überzeugend und funktioniert (auch) über die Form. Ausgesprochen cool arrangiert.<br />
Nur die Reihe der kleinen Zeichnungen mit Punkten im Durchgang, die jeweils mit einem kleinen orangenen Pinselschwung versehen sind, fallen ein wenig ab. Sie wirken allzusehr wie kleine Verkaufs-Gimmicks und die orangenen Pinselschwünge einen Tick zu elegant und ostasiatisch.<br />
Da heben die kleinen Blätter gegenüber mit den eingesteckten Fähnchen schon wieder einen anderen Touch mit ihrer Erinnerung an Landkarten, speziell auch militärischen Karten, in die mit Wimpeln der Stand der Kampfeshandlungen dokumentiert wird.<br />
Ach ja, ein kleines &#8222;Reisevideo&#8220; namens &#8222;On The Road&#8220; gibt es auch noch. Allerdings nicht ganz so faszinierend wie die große Projektion &#8222;Le Noir et le blanc&#8220; mit sich z.T. heftig aufeinander zu und voneinander weg bewegenden schwarzen und weißen Kugeln.<br />
St. Wendel ist auch mit der Bahn erreichbar.<br />
Wenn schön auf schlau trifft, dann ist schön auch nicht schlimm.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/schlau-und-schoen/">schlau und schön</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.zeichenblock.info/schlau-und-schoen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>heute wieder was gelernt (kritik der kritik)</title>
		<link>https://www.zeichenblock.info/heute-wieder-was-gelernt-kritik-der-kritik/</link>
					<comments>https://www.zeichenblock.info/heute-wieder-was-gelernt-kritik-der-kritik/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2025 16:36:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[arbeitstagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeichenblock.info/?p=22687</guid>

					<description><![CDATA[<p>die menge des in der betrachter*in ausgelösten &#8222;kopfkinos&#8220; als kriterium für bildende kunst. interessant. kopfkino heißt ja noch nicht zwingend, dass das ein guter film ist. so wie authentizität ja auch kein qualitätskriterium sein kann. boris becker war mit sicherheit immer hochgradig authentisch. (hier ist der tennisspieler gemeint). irgendwie wird es langsam zeit, dass man &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://www.zeichenblock.info/heute-wieder-was-gelernt-kritik-der-kritik/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„heute wieder was gelernt (kritik der kritik)“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/heute-wieder-was-gelernt-kritik-der-kritik/">heute wieder was gelernt (kritik der kritik)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>die menge des in der betrachter*in ausgelösten &#8222;kopfkinos&#8220; als kriterium für bildende kunst.<br />
interessant. kopfkino heißt ja noch nicht zwingend, dass das ein guter film ist. so wie authentizität<br />
ja auch kein qualitätskriterium sein kann. boris becker war mit sicherheit immer hochgradig authentisch.<br />
(hier ist der tennisspieler gemeint). irgendwie wird es langsam zeit, dass man sich von dieser welt verabschiedet.<br />
in welcher form auch immer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/heute-wieder-was-gelernt-kritik-der-kritik/">heute wieder was gelernt (kritik der kritik)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.zeichenblock.info/heute-wieder-was-gelernt-kritik-der-kritik/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunsthistoriker:innen-Poesie, Nachtrag</title>
		<link>https://www.zeichenblock.info/kunsthistorikerinnen-poesie-nachtrag/</link>
					<comments>https://www.zeichenblock.info/kunsthistorikerinnen-poesie-nachtrag/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 17:41:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.zeichenblock.info/?p=22461</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Schlimme an dieser Kunsthistoriker:innen-Poesie ist ja, vor allem, die Fallhöhe zwischen dem, was da alles herbeibehauptet wird, und dem, was ich auf den Leinwändchen vor mir sehe. Besser wäre es doch, man und woman machte nicht so viel trara und behauptete, man/woman male eigentlich einfach nur gerne bunte Bilder, und dann haut es einem &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://www.zeichenblock.info/kunsthistorikerinnen-poesie-nachtrag/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kunsthistoriker:innen-Poesie, Nachtrag“ </span>weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/kunsthistorikerinnen-poesie-nachtrag/">Kunsthistoriker:innen-Poesie, Nachtrag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schlimme an dieser Kunsthistoriker:innen-Poesie ist ja, vor allem, die Fallhöhe zwischen dem, was da alles herbeibehauptet wird, und dem, was ich auf den Leinwändchen vor mir sehe.</p>
<p>Besser wäre es doch, man und woman machte nicht so viel trara und behauptete, man/woman male eigentlich einfach nur gerne bunte Bilder, und dann haut es einem beim Betrachten einfach nur noch vom Sockel. Das wäre doch der Hammer und ein Aha!</p>
<p>Aber wenn es denn einen Spätkapitalismus gibt, dann wäre doch eines seiner konstatierbaren Merkmale das ungeheure Geschrei, das überall verbreitet wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/kunsthistorikerinnen-poesie-nachtrag/">Kunsthistoriker:innen-Poesie, Nachtrag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.zeichenblock.info/kunsthistorikerinnen-poesie-nachtrag/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
