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	<title>kritik &#8902; Zeichenblock</title>
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	<description>Skizzenbuch und permanenter Ausstellungsraum von Klaus Harth</description>
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		<title>Buchtipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 20:17:27 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich werde ja nicht müde, es zu empfehlen: &#8222;Das Lied des Propheten&#8220; von Paul Lynch. DAS Buch zu unserer Zeit. DAS Buch, das zeigt, wie schnell es passieren kann. Hier. Bei uns. Wo sonst.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde ja nicht müde, es zu empfehlen:</p>
<p>&#8222;Das Lied des Propheten&#8220; von Paul Lynch. DAS Buch zu unserer Zeit. DAS Buch, das zeigt, wie schnell es passieren kann. Hier. Bei uns. Wo sonst.</p>
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		<title></title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 07:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[arbeitstagebuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Lob der Neunkircher Bibliothek, wie so oft. In der Kinderabzeilung entdeckt: der preisgekrönte Band &#8222;GAMES&#8220; von Patrick Oberholzer erzählt fünf Flucht-Geschichten aus Afghanistan in die Schweiz. Patrick Oberholzer ist Schweizer. Deshalb. Ein &#8222;bande dessinée&#8220;, was bei uns bisschen blöd &#8222;graphic novel&#8220; heißt. Patrick Oberholzer ist von zuhause aus Grafiker. Man sieht das den Zeichnungen &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Lob der Neunkircher Bibliothek, wie so oft. In der Kinderabzeilung entdeckt: der preisgekrönte Band &#8222;GAMES&#8220; von Patrick Oberholzer erzählt fünf Flucht-Geschichten aus Afghanistan in die Schweiz. Patrick Oberholzer ist Schweizer. Deshalb. Ein &#8222;bande dessinée&#8220;, was bei uns bisschen blöd &#8222;graphic novel&#8220; heißt. Patrick Oberholzer ist von zuhause aus Grafiker. Man sieht das den Zeichnungen an. Das ist alles grundsolide illustratorisch gedacht, aber nicht unspannend in Szene gesetzt. Und es ist lobenswert, dass er am Ende des Buches die Karten offen legt: Wie er von Bleistiftskizzen ausgehend, Foto- und Dokumaterial sammelnd, diese Skizzen am Pad überarbeitend, diese Stadien und Zwischenstadien auch immer wieder mit den Protagonisten bespricht und korrigiert (es soll alles so aussehen, wie es wirklich war; es soll echt wirken und sein und stimmig), wie er das dann am Schluss farblich fasst und mit dem Text versieht: Es tut einem gut, zu sehen, wie das entstanden ist und mit welcher inhaltlichen Sorgfalt. Interessant finde ich die Gestaltung des Buches. Die Comic-Passagen sind eigentlich keine klassisch-erzählerischen Comic-Passagen, aber sie vermitelln einem ein Bild, wenn man das so sagen kann. Und zwischendurch gibt es immer wieder Info-Blöcke, wo erklärt wird, wie Dinge ablaufen. Wie z.B. Geld transferiert werden kann von Afghanistan nach Istanbul, ohne dass das über Banken läuft, was ja nicht funktionieren würde. So erfährt man eigentlich sehr viele Dinge, von denen man noch nichts wusste. Das ist nicht aufdrinlich, sondern einfach nur klar. Und deutlich. Und in so fern passt diese Art des illustrativen Zeichnens natürlich wunderbar. Sehr lesens- und sehenswert.</p>
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		<title>maßstabsgetreu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 17:35:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[arbeitstagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gehen bei der Saarbrücker Zeitung grad alle Maßstäbe verloren? In dem heutigen Portrait von Meret-Sophie Preis und ihrer zeichnerischen Arbeit wird am Anfang vor Superlativen nur so gestrotzt: &#8222;&#8230; der heißeste Scheiß von morgen&#8220; etc.  Ich will jetzt gar nicht näher darauf eingehen: Aber ist es sinnvoll, nein: ist es verantwortbar, eine 24-Jährige, die noch &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gehen bei der Saarbrücker Zeitung grad alle Maßstäbe verloren? In dem heutigen Portrait von Meret-Sophie Preis und ihrer zeichnerischen Arbeit wird am Anfang vor Superlativen nur so gestrotzt: &#8222;&#8230; der heißeste Scheiß von morgen&#8220; etc.  Ich will jetzt gar nicht näher darauf eingehen: Aber ist es sinnvoll, nein: ist es verantwortbar, eine 24-Jährige, die noch nicht mal ihr Studium abgeschlossen hat, derart öffentlich hochzujazzen, sie schon jetzt auf das festzulegen, was sie grade für sich gefunden zu haben glaubt? Ich versteh&#8217;s halt einfach nicht. Lasst die Leute sich doch einfach mal in Ruhe entwickeln!</p>
<p>Kunst ist Widerstand. Nicht Anpassung. Und schon gar nicht &#8222;der heißeste Scheiß&#8220;, denn der kann übermorgen schon ganz schön erkaltet sein.</p>
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		<title>spaßbremse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 08:12:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern war die Stadt schön ruhig. Überall Schnee und weniger Autos und Menschen als sonst. Die Gelegenheit genutzt und mir noch kurz vor Ende die aktuelle Ausstellung von Carina Linge &#8222;Allerseelen&#8220; in den Neunkircher Ausstellungshallen angeschaut. Fotografien, die angepriesen werden als &#8222;tiefsinnig, rätselhaft und berührend&#8220;. Und wie so oft, so dass ich mich natürlich frage, &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war die Stadt schön ruhig. Überall Schnee und weniger Autos und Menschen als sonst. Die Gelegenheit genutzt und mir noch kurz vor Ende die aktuelle Ausstellung von Carina Linge &#8222;Allerseelen&#8220; in den Neunkircher Ausstellungshallen angeschaut. Fotografien, die angepriesen werden als &#8222;tiefsinnig, rätselhaft und berührend&#8220;. Und wie so oft, so dass ich mich natürlich frage, in wie weit das an meiner eigenen inneren Verfasstheit liegt, was es natürlich tut, und darüber sollte man sich bei Kritiken natürlich immer im Klaren sein, finde ich diejenigen Arbeiten besser, die aus einer Art Beobachtung heraus entstanden sind. Arbeiten, die einen gesehenen Moment festhalten, der aber in der Lage ist, über sich und das Abgebildete hinauszuweisen. Solche Fotos gibt es in dieser Ausstellung, wenn auch nur sehr wenige. Es gibt beispielsweise ein Foto, wo, der Kleidung und dem Habitus nach, eine Malerin in einer Rauchpause aus dem geöffneten Atelierfenster in die Weite schaut. Es gibt eines, wo sich jemand die Fingernägel rot lackiert und an dem einen Arm ein Tatoo erkennbar wird, ebenso leise ein fehlender Finger. Ein anderes, eine sehr ausschnitthaft gehaltene Aktaufnahme, wo ebenfalls ein Tatoo eine aufmerksamkeitsheischende Rolle spielt. <em>Diese</em> Fotos erzählen Dir etwas. Eine weitere recht spannende Bildfindung: Auf dem Bild sieht man eine Wand, an der ein Foto festgepinnt wurde. Es zeigt einen Mann mit rotem Pullover, der ein Kind auf den Armen hält. Hinter diesem Foto kommt einen rote Schnur hervor, die in leichtem Bogen in den Vordergrund führt, dort sehr groß und unscharf wird: Es gibt also eine Verbindung von der Betrachterin zum Foto zum Pulli des Mannes (über die Farbe rot und über den Bogen, den die Schnur von Dir zu dem roten Pulli des Mannes spannt). Und das auf sehr unaufgeregte Art und Weise. Und dann gibt es leiderleider eine ganze Menge Fotos, die denken, dass sie über eine ausgeprägte Symbolik etwas erreichen. Im für mich schlimmsten Fall sieht man einen von der Decke baumelnden Strick und darunter einen umgestürzten Hocker am Boden. Desweiteren gibt es Schädel in unterschiedlichem Kontext. Es gibt z.B. ein klassisches memento mori mit Schädel und Kerze, die sich nochmals spiegelt. (Ganz spontan denke ich, dass mir Gerhard Richters gemalte Versionen hier tiefgründiger erscheinen). Es gibt einen weiblichen Rückenakt, der ergänzt wird durch einen Fisch (?), der kreisförmig zusammengerollt am Boden liegt. Es gibt einen weiteren Rückanakt, der mir heimlich hinter dem Rücken ein Steinchen entgegenhält, es mir quasi heimlich zeigt, und das auf den ersten Blick vielleicht wie ein Würfel sein könnte (alea iacta est). Es gibt zwei nackte Frauenbeine, die von einem herabgehaltenen Lot ergänzt werden, quasi als dritte Senkrechte im Bild. Alles in allem wird mir hier einfach ein bisschen zu viel gewollt. Das funktioniert für meinen Geschmack zu wenig über das bildnerische Denken und verlässt sich zuviel auf die Erzählung, die aber auch nicht immer funktioniert. Die manchmal einfach einen Tick zu plump und einfach gestrickt scheint. (Das Problem haben wir ja auch mit vergleichbarer Malerei aus vergangegen Jahrhunderten: Man muss die Anspielungen kennen, um sie verstehen zu können. Aber kann es heute überhaupt noch um solche Formen des Verstehens gehen? In jener alten Malerei kann man sich immerhin an der &#8222;Leckerheit&#8220; des Malerischen selbst ergötzen, wenn sich einem die Symbolik schon nicht erschließt. Offensichtlich scheint das hier auch eine gewisse Rolle zu spielen, denn an irgendetwas muss die Betrachterin hier ja ihre Freude haben, sonst würde die Ausstellung ja nicht, wie in Neunkirchen üblich, über den grünen Klee gelobhudelt. In diesen heiligen Hallen frage ich mich ja fast in jeder Ausstellung, welchem Kunstanspruch überhaupt nachgeeifert wird.) Eine immerhin interessante Bildfindung ist eine ältere, am Boden sitzende Frau. Sie trägt ein schwarzes Top und ist gerade dabei, sich eine Beinbekleidung zu stricken. Zum Teil ist sie damit schon fertig, die Füße und Unterschenkel sind bereits verhüllt. Wenn man genau hinschaut, ist dieses Beinkleid dann später aber unten geschlossen wie eine Art Sack, sie strickt sich keine Hose, keinen Rock. Wenn sie fertig ist, wird sie sich damit nicht bewegen können. Aber auch hier beschleicht mich hier sofort der Gedanke: Was wäre, wenn dieses Motiv jetzt gemalt wäre? Sprich: warum ist Fotografie hier das gewählte Medium?</p>
<p>Aus einer Ausstellung sollte man anders rausgehen, als man reingegangen ist. Kunst sollte einen verändern. Auch wenn es nur an einen  klitzekleinen Punkt meines Bewusstseins passiert. Ich habe den Verdacht, dass die Symbolismus-Strategie, die hier gefahren wird, aber weder etwas verändert oder in irgendwelche Tiefen vordringt, auch gar nix verändern will, dass sie, in den meisten Fällen zumindest, Symbole wählt, die wohlfeil sind, an denen sich das Betrachter*innen-Hirn beruhigen und ergötzen kann. Die Wahrnehmung wird bestätigt. Ähnlich wie früher in Familienfotos oder in unserer Zeit in tausendfach reproduzierten Selfies und anderen Smartphone-Fotos: Die Reproduktion als die Versicherung, dass alles in Ordnung ist in dieser Welt. Das kenne ich, das kann ich verstehen und bin als Individuum genau wie alle anderen. Und diese wohlfeilen Symbolismen in dieser Ausstellung funktionieren als intellektuelle Befriedung derjenigen, die nicht weiter denken wollen, denen sich das Rätsel ganz schnell löst (die verschüttete Milch in einem der Stillebenkompositionen, das memento mori (ah! ja klar, die Vergänglichkeit!), der Strick (ah, klar, Suizid!), und wenn es sich nicht ganz schnell löst, wie bei dem zum Kreis gefügten Fisch: tiefgründig!</p>
<p>Nein, Leute: Die Welt erschließt sich nicht so schnell. Kommt zu mir, wenn ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch beruhigen. Die Menschheit hat es verdient, dass sie untergeht. Und auch das Neunkircher Publikum bekommt immer wieder die Shows, die es verdient hat. Neunkirchen: die Musical-Stadt. All is pretty.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>vor weihnachten ist nach weihnachten, teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2025 12:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[arbeitstagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anpassung oder Wagnis.  Wehren sich meine Ästhetiken oder nehmen sie teil? An was auch immer. Lass ich mich fressen oder werde ich gefressen?  Mich würde es interessieren, mir die Anzeigen-Ästhetiken anzuverwandeln. Zeichnerisch zu verfremden, zuzuspitzen, die einem eher künstlerischen Ansatz auszuliefern. Den Marktscheiß rauszupusten. Sie rückzuführen in einen rechtfertigbaren Ausdruck. Auf ein menschliches Maß. Was &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anpassung oder Wagnis.  Wehren sich meine Ästhetiken oder nehmen sie teil? An was auch immer. Lass ich mich fressen oder werde ich gefressen?  Mich würde es interessieren, mir die Anzeigen-Ästhetiken anzuverwandeln. Zeichnerisch zu verfremden, zuzuspitzen, die einem eher künstlerischen Ansatz auszuliefern. Den Marktscheiß rauszupusten. Sie rückzuführen in einen rechtfertigbaren Ausdruck. Auf ein menschliches Maß. Was auch immer.</p>
<p>Man hat ja sonst nix zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24164" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2424_netz.jpg" alt="" width="400" height="281" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2424_netz.jpg 400w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2424_netz-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24165" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2426_netz.jpg" alt="" width="400" height="281" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2426_netz.jpg 400w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2426_netz-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>vielleicht auch doch?</p>
<p>Die untere Abbildung zeigt eine Arbeit von Alicja Kwade gegen eine Anzeige von DOUGLAS. Das obere Foto Carneb Winant mit Grace Weaver. Eine Doppelseite ohne Werbung, wo sich zwei künstlerische Positionen auf interessante Art und Weise kommentieren. Links eine Art Collage aus dokumentarischen Fotos, gesammelt und gefunden und montiert, rechts &#8222;Madonna lactans&#8220; von Grace Wieaver. Die Fotos eröffnen einen Raum von Körper-Sprachen, Geschlechter-Identitäten, Körper-Rhythmen, der sich betreten, erkennen, aber nicht entschlüseln lässt. Dem gegenüber steht die &#8222;Madonna lactans&#8220; in ihrer fast kindlichen Ästhetik. In sich selbst eine inhaltliche Spannung entfaltend aus traditionellem christlichen Bildthema und der gewählten Umsetzung. Beide zusammen finde ich eine sehr gelungene Kombination, die angespielten Themen nochmal steigernd.</p>
<p>Alicja Kwade könnte in ihrer Rundästhetik auch als Verbreitung der Duftnoten gelesen werden. Ich mag ihr Uhren-Objekt in Mannheim. Das Blatt hier heißt übrigens &#8222;Form light to dark in 3 months (91 days/2184 hours)&#8220;. Es könnte dann auch: die Verbreitung der Düfte in 3 Stunden heißen. Ok, ok. Ich bin schon still.</p>
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		<title>vor weihnachten ist nach weihnachten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2025 19:21:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[arbeitstagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten gab es in der Süddeutschen eine Beilage mit künstlerischen Beiträgen. Es gab jeweils ganzseitige Abbildungen mit Arbeiten von Thomas Demand, Liv Liberg, Camille Henrot, Carmen Winant, Grace Weaver, Peter Shire, Ólafur Elíasson, William Kentridge und Alicja Kwade. Im Zeitungsformat gedruckt. Ich mag sowas. Kunst, die in einem Zusammenhang auftaucht, den man vielleicht &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten gab es in der Süddeutschen eine Beilage mit künstlerischen Beiträgen. Es gab jeweils ganzseitige Abbildungen mit Arbeiten von Thomas Demand, Liv Liberg, Camille Henrot, Carmen Winant, Grace Weaver, Peter Shire, Ólafur Elíasson, William Kentridge und Alicja Kwade. Im Zeitungsformat gedruckt. Ich mag sowas. Kunst, die in einem Zusammenhang auftaucht, den man vielleicht nicht unbedingt erwartet – ach nein, das stimmt nicht so ganz, die aber vielleicht nicht so edel daherkommt wie sonst in einem Ausstellungskatalog. In einem anderen Medium einer anderen Wahrnehmung ausgesetzt wird. Die in die Zeitungsästhetik gequetscht wird und sich dort behaupten muss. GROSSE KUNST heiß die Beilage.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24136" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2429_netz.jpg" alt="" width="400" height="285" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2429_netz.jpg 400w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2429_netz-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Manchmal stehen zwei Kunst-Seiten gegenüber, wie z.B. die von Thomas Demand und Liv Liberg, manchmal steht eine Kunst-Seite eine ganzseitige Anzeige gegenüber.</p>
<p>Und dort wird es besonders interessant.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24134" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2423_netz.jpg" alt="" width="400" height="288" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2423_netz.jpg 400w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2423_netz-300x216.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24135" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2425_netz.jpg" alt="" width="400" height="285" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2425_netz.jpg 400w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/DSCN2425_netz-300x214.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Denn es stellt sich die berechtigte Frage (neben der allerersten Frage, wie es überhaupt zu genau dieser Auswahl an Künstler*innen kommt): Wie behaupten sich die künstlerisch gestalteten Blätter gegen die werbetechnisch durchgestylten und strategisch ausgerichteten Gestaltungen. Manchmal, wie in den  Beispielen oben, Camille Henrot gegen HERMES und unten Peter Shire gegen PORSCHE gehen sie für mein Gefühl eine doch merkwürdige Allinanz ein. Mag sein, dass sich die Werbeagenturen in den speziell für diese Beilage angelegten Anzeigen an künstlerischer Sprache orientiert haben, mag sein, dass die künstlerische Sprache ihre Widerständigkeit zu zaghaft formuliert, oder sich bereits beide Sprachen zu sehr angenähert haben?</p>
<p>Wobei ich es natürlich sehr spannend fände, traute sich CHANEL an die kindliche Madonnen-Ästhetik einer Grace Weaver heran.</p>
<p>Mischen wir alles miteinander. Es ist eh alles egal.</p>
<p>Natürlich ist es eine Binsenweisheit, wie sehr sich das meiste an Kunst den kapitalistischen Zeitzwängen anpasst, Wert und Bedeutung in Geldwert gemessen wird.</p>
<p>Ich musste dran denken, dass bei meiner ersten Einzelausstellung 1993 die Mainzer Rheinzeitung nichts als ein Foto veröffentlichte, auf eine Zeitungsseite gepackt mit den anderen Meldungen, untertitelt mit &#8222;Klaus Harth zeigt seine Werke&#8220;. Eine Abbildung eines meiner überschmierten Werbeplakatteile, die ich damals in den Büros der &#8222;Forschungsgruppe Jugend und Europa&#8220; gezeigt hatte und die in der Zeitung die Form eines vielleicht etwas irritierenden Zeitungsfotos angenommen hatten. Was mir natürlich sehr gefiel.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24132" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/zeitung_29-04-1993_ausschnitt_netz.jpg" alt="" width="317" height="400" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/zeitung_29-04-1993_ausschnitt_netz.jpg 317w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/zeitung_29-04-1993_ausschnitt_netz-238x300.jpg 238w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24133" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/zeitung_29-04-1993_netz.jpg" alt="" width="272" height="400" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/zeitung_29-04-1993_netz.jpg 272w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/zeitung_29-04-1993_netz-204x300.jpg 204w" sizes="auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px" /></p>
<p>Anpassung oder Wagnis.  Wehren sich meine Ästhetiken oder nehmen sie teil? An was auch immer. Lass ich mich fressen oder werde ich gefressen?  Mich würde es interessieren, mir die Anzeigen-Ästhetiken anzuverwandeln. Zeichnerisch zu verfremden, zuzuspitzen, die einem eher künstlerischen Ansatz auszuliefern. Den Marktscheiß rauszupusten. Sie rückzuführen in einen rechtfertigbaren Ausdruck. Auf ein menschliches Maß. Was auch immer.</p>
<p>Man hat ja sonst nix zu tun.</p>
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		<title>merkt denn keiner mehr irgendwas?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 18:03:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[foten]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[menschen ohne parkplatz]]></category>
		<category><![CDATA[merktdennkeinermehrirgendwas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; das hier ist weder KI noch fake noch eine Verarsche, nein, es ist ein ernst gemeinter Adventskalender der Barmenia-Gothaer. Die Schokolade da drin kann man essen, sie zeigt in ihren Abbildungen auch keine Autos, was ja irgendwie konsequent wäre, aber ich bin eigentlich immer noch sprachlos. Es sollte einen &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-23987" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/f_01-12-25_netz.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/f_01-12-25_netz.jpg 400w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/12/f_01-12-25_netz-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
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<p>das hier ist weder KI noch fake noch eine Verarsche, nein, es ist ein ernst gemeinter Adventskalender der Barmenia-Gothaer. Die Schokolade da drin kann man essen, sie zeigt in ihren Abbildungen auch keine Autos, was ja irgendwie konsequent wäre, aber ich bin eigentlich immer noch sprachlos. Es sollte einen hashtag geben #merktdennkeinermehrirgendwas<br />
Vier besinnliche Fahrzeuge, wahrscheinlich für jeden der Adventssonntage eins. Hoffen wir, dass auch irgendwann mal jemand ankommt (adventus, wir erinnern uns).</p>
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		<title>Schmerzkunst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 16:14:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[wörter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>heute mittag im Radio: ein CDU-Jungpolitiker verteidigt die &#8222;Stadtbild&#8220;-Aussage von Friedrich Merz. Man müsse die Dinge doch ansprechen, meint er, nachdem er vorher ausgeführt hat, dass doch überall in den Städten mit Drogen gedealt würde und überall Gewalt herrsche. Die Leute sähen das doch, man müsse das doch ansprechen, die Beobachtungen und Befürchtungen der Menschen &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>heute mittag im Radio: ein CDU-Jungpolitiker verteidigt die &#8222;Stadtbild&#8220;-Aussage von Friedrich Merz. Man müsse die Dinge doch ansprechen, meint er, nachdem er vorher ausgeführt hat, dass doch überall in den Städten mit Drogen gedealt würde und überall Gewalt herrsche. Die Leute sähen das doch, man müsse das doch ansprechen, die Beobachtungen und Befürchtungen der Menschen ernst nehmen. Und wenn man das tue, die Probleme also anspräche, dann sei das kein Rassismus. </p>
<p>Man fragt sich langsam wirklich, wie ungebildet denn diejenigen sind, die sich da in die Parlamente mogeln. Ist keiner in der Lage, die Begriffe auseinanderzuhalten? Nein, wenn man die Probleme anspricht, ist das nicht per se rassistisch. Die Art und Weise aber, wie man das tut, wie man Revanchismen bedient, wie man Dinge vereinfacht und verkürzt, Menschen in gemeinsame Töpfe wirft, in die sie nicht gehören, überall dort, wo Menschen subsummiert und populistisch gegeneinander ausgespielt werden: Dort ist Rassismus. So einfach ist das.<br />
Und das ist das, was Friedrich Merz immer wieder gerne tut. </p>
<p>Wenn die Probleme wirklich angesprochen würden, dann wären wir doch froh. Revanchismen und Rassismen bedienen und als Ansprechen der Probleme verkaufen: Söder, Merz etc. ppp. Wenn ich es gut mit Euch meine, dann will ich Euch keine böse Absicht unterstellen. Aber eigentlich wäre es dann nur noch umso schlimmer. Denn sie wissen nicht, was sie tun? Fast ist es zu befürchten.</p>
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		<title>wiedersehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 18:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[zeichnungen]]></category>
		<category><![CDATA[zeichnungen zu filmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>die Tage habe ich mir den Film &#8222;Vor der Morgenröte&#8220; von Maria Schrader nochmals auf DVD angesehen. Das Kino-Erlebnis liegt jetzt schon ein paar Jahre zurück. Für die Schluss-Sequenz, den Epilog, hat sie sich ein Bild-Arrangement ausgedacht, für das sie mindestens den Filmnobelpreis erhalten müsste, wenn es diesen denn schon gäbe. Den toten Stefan Zweig &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/09/z_24-09-25_vordermorgenroete-schluss_netz.jpg" alt="" width="292" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-23729" srcset="https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/09/z_24-09-25_vordermorgenroete-schluss_netz.jpg 292w, https://www.zeichenblock.info/wp-content/uploads/2025/09/z_24-09-25_vordermorgenroete-schluss_netz-219x300.jpg 219w" sizes="auto, (max-width: 292px) 100vw, 292px" /></p>
<p>die Tage habe ich mir den Film &#8222;Vor der Morgenröte&#8220; von Maria Schrader nochmals auf DVD angesehen. Das Kino-Erlebnis liegt jetzt schon ein paar Jahre zurück. Für die Schluss-Sequenz, den Epilog, hat sie sich ein Bild-Arrangement ausgedacht, für das sie mindestens den Filmnobelpreis erhalten müsste, wenn es diesen denn schon gäbe.<br />
Den toten Stefan Zweig sieht man nur kurz, wenn die verspiegelte Tür aufgeklappt wird. Ansonsten sieht man die Polizisten, den Arzt, Freund, Nachbarn etc. vor allem im Spiegel im rechten Bildteil.<br />
Manchmal kommt eine Person immer näher und ist dann kurzzeitig doppelt zu sehen, vor dem Spiegel, ganz groß im Bild vor uns und im Spiegel selbst. Und dann geht sie in den linken Bildteil, in den eigentlichen Raum, wo man die Leichen von Stefan Zweig und seiner Frau Lotte weiß aber nicht sieht. Während im Hintergrund die Besucher und Trauergäste ihrer Verzweiflung und Trauer nachgehen. Was in diesen Momenten des Übergangs geschieht, lässt sich mit Worten kaum beschreiben.<br />
Hier ein paar erste Skizzen dazu von gestern abend direkt.</p>
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		<title>tattuu-kritik</title>
		<link>https://www.zeichenblock.info/tattuu-kritik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 20:27:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>heute habe ich tatsächlich zum allererstenmal ein tattoo gesehen, das ich richtig originell und gut fand: saß da ein jüngerer mann auf den nachbarplätzen im zug  mit HAHAHAHAHAHAHA auf dem Arm. Bisschen comichaft angeordnet die buchstaben. frech, groß, direkt, anders. das hat mich echt überzeugt. nicht dieser ganze ernsthafte pseudoscheiß, ästhetisch meist fragwürdig und ich &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>heute habe ich tatsächlich zum allererstenmal ein tattoo gesehen, das ich richtig originell und gut fand: saß da ein jüngerer mann auf den nachbarplätzen im zug  mit HAHAHAHAHAHAHA auf dem Arm. Bisschen comichaft angeordnet die buchstaben. frech, groß, direkt, anders. das hat mich echt überzeugt.</p>
<p>nicht dieser ganze ernsthafte pseudoscheiß, ästhetisch meist fragwürdig und ich finde auch die farbigkeit der linien meist abstoßend. aber HAHAHAHAHA war echt einfach formal und inhaltlich komplettüberzeugend. yepp.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.zeichenblock.info/tattuu-kritik/">tattuu-kritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.zeichenblock.info">Zeichenblock</a>.</p>
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