Aufruf an schreibendes Volk:

Liebe Autorinnen und Autoren,

hier eine Projektidee zum Botanischen Garten Burbach. Vielleicht hast du ja Lust mitzumachen? Wir würden uns auch freuen, wenn du die Idee an ortsansässige Schriftsteller weiterleiten könntest.

Brachlandgeschichten:
Brachlandgeschichten fabulieren Hintergründe zu den Dingen, die sich bevorzugt am Wegesrand und auf den Brachen der Stadt finden. Leere und halbleere Verpackungen, vertrocknete Tannenzweige mit Resten der Weihnachtsdekoration, Reste eines Bodenbelags, ein altes Telefon, ein Eimer, ausgetopfte Pflanzen u.s.w.. Diese Dinge liegen nun quasi selbst brach, da sie aus den Verwertungszyklen hinausgefallen sind, bzw. geworfen wurden.

Wie sind diese Dinge an diesen Ort gekommen? Sind sie mit Schwung geworfen oder einfach durch einen erschlaffenden Griff fallen gelassen worden? Wer hat sie einmal erstanden? Wie wurden sie benutzt?
Manche Dinge, wie Lebensmittelverpackungen, haben nur eine sehr kurze Nutzungsdauer. Hat es dem Besitzer geschmeckt? Hat er sich ein gemütliches Eckchen zum Essen gesucht oder schnell im Gehen gegessen? Wohin war er unterwegs?
Wieso wurden die Topfpflanzen nicht gegossen und sind deshalb vertrocknet? Waren sie ein ungebetenes Geschenk? Oder hat der Feriengießdienst versagt, so dass sie heimlich gegen frische Exemplare ausgetauscht werden mussten?

Anbei findet Ihr Fotos aus dem Botanischen Garten Burbach, der am 13. September im Kulturverein Burbach eröffnet wird. Neben einer Ausstellung mit künstlerischen Werken wird es ein Begleitprogramm mit Videoprojektionen, Aktionen und Gesprächsrunden geben. Wer Lust auf eine spontane Beteiligung mit einer Brachlandgeschichte hat, ist herzlich willkommen. Gebt die Idee gerne auch an Freundinnen,, Freunde und Bekannte weiter.

Mit freundlichem Gruß,

Beate Garmer und Klaus Harth
Die Texte können an klaus_harth@web.de geschickt werden!

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