Archive for the ‘arbeitstagebuch’ Category

was macht der nur so den ganzen Tag

Dienstag, April 2nd, 2019

heute: 7Uhr50 – 14Uhr30 Arbeit in der Druckerei. Gestern ebendort von 7Uhr53 bis 18Uhr30. Danach nach Trier: Aufbau meines Parts der Ausstellung TransPosition 2. Eröffnung am 5.4. um 19 Uhr in der TUFA. Zusammen mit Ulrich Behr, Anne Haring, Leslie Huppert, Petra Jung, Vera Kattler, Susanne Schmidt, Ludwig Schmidtpeter und Claudia Vogel. Eben retour (nach kurzem Essen im Lokal neben der TUFA) gegens 22Uhr15

was macht der nur den ganzen Tag?

Sonntag, März 31st, 2019

heute z.B. Aufbau der Ausstellung FLOMMERSFELD, die am 7.4. um 17 Uhr in der Galerie SALI E TABACCHI in der Feldmannstraße 144 eröffnet werden wird. Es wird da wohl auch eine kleine performative Einlage von Stephan Flommersfeld und mir geben. Ansonsten viele aktuelle und alte Arbeiten, so weit es der überschaubare Raum so hergibt und einen Film aus dem Haus Flommersfeld in Wöllstein, u.a. mit Fotos von Dirk Gebhardt, der versucht, den Flommersfeld`schen Kosmos nochmals in anderem Licht zu zeigen. Ich freue mich über alle Besucher. Stephan Flommersfeld ist im Saarland zwar nicht so bekannt, wenn er auch 2012 im Kunstverein Sulzbach in der Ausstellung FALSCHE VERSPRECHUNGEN mit Julia Baur, Christoph Rammacher und mir zu sehen war. Wir kennen uns seit mindestens 1991 oder so und arbeiten seit spätestens 1995 in vielen Projekten zusammen.

Die Fotos hier stammen übrigens von Albert Herbig.

Donnerstag, März 21st, 2019

Faster Moviecat Kill Kill

22. Merz Mainz Walpodenakademie

Moviecats
Vernissage der interdisziplinären Ausstellung auf Grundlage händischer Original-35mm-Film-Überarbeitungen von Nicola Barth  Bernhard Robert Blumöhr  Brandstifter  Lizzi Coleman-Link  Jos Diegel  Ingmar Ehler Klaus Harth  Dirk Hülstrunk  Michael Klotzki  Martina Kruse  Tanja Roolfs  Silvia Sauer  Michael W. Schmidt  Bernd Schneider  Clarissa Seidel  Christine Straszewski  Wolfgang Strowick  Ralf Thorn  Daniela Wernecke. Das Projekt enststand im Sommer 2018 mit einem fulminanten Workshop von Jos Diegel und wild-enthusiastischen Teilnehmer*innen vor der Walpodenakademie sowie einer Livertonung des dabei entstandenen Experimentalfilms MOVIEKILLER durch Watercoloured Well. Die ersten Ergebnisse wurden im Winter als MOVIEKILLER – Brandstifter, Jos & collaborators in der Galerie RubrechtContemporary in Wiesbaden gezeigt. Faster Moviecat Kill Kill umfaßt die bei bei den beiden Workshops generierten Experimentalfilme als auch Einzelarbeiten der beteiligten Künstler*innen und Improvisationsmusiker*innen.

Judith Kerr

Sonntag, Februar 24th, 2019

Letzte Woche in der Samstags-taz ein schönes Interview mit Judith Kerr, die vor allem mit ihrem Buch „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ bekannt geworden ist. Ihr Vater war der Theaterkritiker Alfred Kerr. Sie selbst hat sich immer als Zeichnerin gesehen. Und tut dies auch noch heute, im zarten Alter von 95 Jahren. Sie berichtet davon, dass ihre Mutter ihrem Zeichnen kritisch gegenüber stand, seit sie versuchte, daraus einen Beruf zu machen. Es seien da immer diese Zeichner gewesen, die kein Geld hatten. Ihr Vater dagegen habe sie immer ermutigt, wenn sie mutlos war.: „…Ich habe ihm einmal gesagt, als es wieder nicht gutging: Warum mache ich das eigentlich, ich könnte doch mit meinen drei Sprachen gutes Geld verdienen. Und er hat mir gesagt: Wenn Du es nicht tätest, dann würdest du immer weniger gut von dir denken.“ Und sie kommt darüber hinaus zu dem Schluss: “ Für mich ist der Unterschied, ob man etwas außerhalb mehr als sich selbst liebt. Ich glaube, wenn ich nicht Zeichnerin geworden wäre, vielleicht hätte ich dann eine Religion gebraucht – God forbid, bloß nicht. Aber man baucht etwas, das größer ist als man selber, und für mich ist es das Zeichnen. Für meinen Vater war es das Schreiben. Dann muss man das auch tun, so weit wie möglich.“

TOTAL SCHÖN, IRGENDWIE – – – habt Ihr Euch denn auch alle schon schön angemeldet??

Freitag, Februar 22nd, 2019

Wie komme ich zu interessanten Bildfindungen? Was alles kann ein Bild sein? Wieso komme ich zuhause an meinem Zeichentisch oder an meiner Staffelei nicht wirklich weiter? Was kann ich dagegen tun? TOTAL SCHÖN, IRGENDWIE ist ein gedanklicher, zeichnerischer und malerischer Jungbrunnen. Zwei Tage lang werden wir an gemeinsamen Zeichnungen/Collagen/Malereien arbeiten. Gemeinsame Arbeit an gemeinsamen Blättern erweitert nicht nur den Blick für das eigene Tun und das des Anderen, sondern führt uns natürlich auch zu grundlegenden Fragen von Komposition und Ausdruck. Was kann ich zulassen, auf welche Lösungen wäre ich nie gekommen? Der Offenheit dessen, was hierbei in zwei Tagen passieren kann, entspricht auch die Offenheit des verwendbaren Materials. Klassisches Zeichengerät neben farbiger Tusche, Collage, Scherenschnitt und und und. Simultanschachartige Zeichenduelle mit dem Dozenten gehören ebenso dazu wie der Rückzug in die experimentelle Kleingruppe. Gemeinsame künstlerische Arbeit kann einen aus der Bahn werfen, zumindest lenkt es ein wenig aus der eigenen Spur und bringt einen bestenfalls auf neue interessante Ideen. Mitzubringen sind: Alles, mit dem man gerne Striche zieht, Farben verteilt oder interessante Oberflächen herstellt. Offenheit und Experimentierfreude. Ausreichende Mengen Papier. Schere. Cutter. Kleber.

LINKS UND RECHTS

anspieltipp gegenden (BGB)

Samstag, Februar 2nd, 2019

Jörn Budesheim hat sich interpretatorisch sehr interessant an meine BGB-Gegenden herangetastet.

Hier ein LINK.

eine der schönsten Ausstellungen, bei denen ich mitmachen durfte!

Samstag, Februar 2nd, 2019

anspieltipp

Freitag, Februar 1st, 2019

Danke Veronika! Danke Jörn!

 

links zwei drei, nee, nur einer, jajaja neeneenee

aus meiner vergangenheit

Dienstag, Januar 29th, 2019

gestern abend wurde mir dieses Foto zugespielt. aus meiner vergangenheit. 1990 oder so. mit einer spezialkamera aufgenommen, so dass auch der heiligenschein deutlich zu erkennen ist. das gebäude, in dem das stattgefunden hat, steht auch schon lange nicht mehr. dort befindet sich jetzt ein discounter. und nebenan die aok. immer noch. foto: isabel weiler.

in eigener Sache

Montag, Januar 21st, 2019

Im Neunkircher KULT wird derzeit die Ausstellung

BRENNPUNKT KERAMIK

gezeigt. Gerade wurde sie verlängert bis zum 24. Februar.

Eine sehr sehenswerte Ausstellung. Und eine wunderbare Gelegenheit, sich nicht nur ein wenig im Objektzeichnen zu üben, sondern den Versuch zu wagen, sich eine Ausstellung zeichnerisch zu erobern. Zeichnen ist Sehen, Verstehen und verstärktes Wahrnehmen. Man macht das einfach viel zu selten: sich in eine Ausstellung setzen und die Dinge, die man dort sieht, zeichnerisch erfassen.

Am 9.2. ergibt sich die Gelegenheit, genau dies zu tun. Wir treffen uns um 13 Uhr und bleiben bis zum Schluss der Ausstellung um 17 Uhr. Anmeldung über die VHS Neunkirchen. Kostenpunkt etwa 15,- €.

Tel.:  06821-202-552

 

Abb.: Lisa Borscheid (allerdings kein Objekt aus der genannten Ausstellung)

FIGUR UND RAUM -MENSCHEN SKIZZIEREN

Donnerstag, Dezember 27th, 2018

Ein Kurs der VHS Neunkirchen. Anfänger können sich hier im figürlichen Zeichnen ausprobieren. Worauf kommt es bei den Proportionen an? Wie kann man auf einfache Art Menschen skizzieren? Wie bekommt man Figuren zum Stehen, Sitzen oder Gehen? Und wie verhält sich das sowieso mit dem Raum, in dem das alles stattfindet?

3 Termine, Samstag 5.1., 12.1. und 19.1.2019.  Jeweils 15 – 18 Uhr.

Wo? -> vhs im KULT, Kulturzentrum Neunkirchen, Marienstraße 2.

Zur sensationellen Kursgebühr von 29,- €. Anmeldung bei der vhs Neunkirchen, Tel.: 06821 – 202 552. Oder schriftlich unter www.vhs-nk.de

Eintrag Nr. 3599

Samstag, Dezember 22nd, 2018

Jetzt hab ich mir gestern was zu Weihnachten geschenkt: Bahnhofsbuchhandlung Neunkirchen: eine Ausgabe von „DU“ mit dem Schwerpunktthema Wolfgang Beltracchi. Da sind viele Bilder drin und ein paar Texte – und ich wollte mir mal ein profundes Bild zu diesem Phänomen machen. Ich hatte mir vor längerer Zeit ein paar Folgen auf 3SAT angesehen, wo er Prominente „in der Handschrift von“ (wie er das nennt) portraitiert hat. Daniel Kehlmann ist in dieser Sendung in meinem Ansehen einige Grade nach unten gerutscht. Nun hab ich „Die Vermessung der Welt“ nie gelesen, dafür aber „Ruhm“. Jedenfalls fand ich Daniel Kehlmann für meine Begriffe sehr unkundig in seinem Kunstverständnis und recht ausschnittkrabbelnd. „Aber wer Beltracchi aus der Nähe bei der Arbeit erlebt, mit all der Hingabe und der scharfen Aufmerkamkeit, all den Einfällen und der Liebe zu den kleinsten Details, gar nicht zu reden von seinem unglaublichen Können, der fragt sich irgendwann: Wenn dieser Mensch kein echter Künstler ist, wer bitte soll dann ein echter Künstler sein?“ So Kehlmann.

Bei einem Maler, der dann unfreiwillig als Fälscher aufgeflogen ist, ist natürlich die Frage, wer denn nun ein echter Künstler sei, wenn nicht dieser, dann doch ein wenig delikat, und ich denke: unfreiwillig zweideutig. Beltracchi ist ein falscher Künstler.

Denn zum Künstlersein gehört der Einsatz des Lebens. Der Mut zum Risiko und zum Scheitern. Der Mut, sich zu blamieren. Ausgelacht zu werden.

Zu all dem hat Beltracchi der Mut gefehlt.

Es wird in vielen dieser Texte in „DU“ von renommierten Schreibern von des Kaisers neuen Kleidern gesprochen, eine Herrschaftswissen-Kunst-Elite postuliert und und und.

Und man staunt.

Beltracchis Können wird gelobt. Und er wird auch selbst nicht müde, es immer wieder auch selbst zu loben. Er könne 400 künstlerische Handschriften aus mindestens fünf Jahrhunderten. „Sein“ Campendonk war besser als Campendonk selbst. Und hat den Preis für Campendonks auf neue Höhen getrieben. Und Eigenlob, so wusste schon das kleine Kläuschen von seiner Oma, soll ja bekanntlich olfaktorisch ins Gewicht fallen.

400 Handschriften! Wow: ein richtiges Zirkuspferd. Kann höher und öfter springen als alle anderen. Und wenn einer besonders schön springen kann, dann kann er es nochmal so gut nachmachen.

Dass hier nicht nur eine künstlerische Lebensleistung desavouiert wird (im Falle von Campendonk etwa), scheint niemand zu stören und niemand zu bemerken.

Was muss das aber andererseits für eine unglaubliche Verletzung sein, als Meisterfälscher bekannt und dafür gelobt zu werden und andererseits zu wissen und zu spüren, dass da nichts Eigenes ist, keine Persönlichkeit, keine Haltung, kaum etwas von wirklichem Interesse; und überhaupt: eine groteske Verwechslung von Handschrift und Haltung.

Die als eigene ausgegebenen Werke, die keine Malereien „in der Handschrift von“ sind, sind größenteils von einer unglaublichen Einfallslosigkeit und Banalität: eine gitarrespielende Frau und davor eine Engelsfigur, die in ihrer Maskenhaftigkeit ein wenig an Mephisto erinnert (und dazu für meinen Geschmack, der Abbildung im Heft zu schließen: schlecht gemalt) – solche Vorstellungen entwickelt man vielleicht in der Pubertät, wenn man zuviel Blaue Periode geguckt hat. Zwei drei wenige halbwegs interessante Einfälle gibt es zugegebenermaßen durchaus. Eine Zeichnung stürzender Engel etwa, die mich ganz entfernt an Johannes Grützke Zeichnungen erinnern, nur war dieser radikaler und härter. Beltracchi kann es sich nicht verkneifen, ein paar zu elegante rote Farbspritzer als Blutspritzer einzubauen. Ansonsten aber ein durchaus in seiner Hell-Dunkel-Wirkung und in seinem flotten Federstrich ansprechendes Blatt. Die Menschenmenge im Hintergrund des Ölbildes (Öl und Aquarell mit Blattgold, klar, Blattgold o edles Material der Malkunst, drunter geht bei Engelsgeflitschel nix) „Abstürzender Engel“ ist auch nicht uninteressant gemacht. Bei dieser Darstellung eines stürzenden Engels aber würde ich den Stürzenden Ikarus bevorzugen oder Francis Bacon. Mich erinnert dieser Beltracchi-Engel ein bisschen an fotorealistische Zeichnungen, die ich so Anfang 20 verbrochen habe. Nix, auf was man stolz sein müsste. Egal.

Beltracchi ist kein Mann, für den gelten könnte: ich male, also bin ich. Für ihn ist viel wichtiger, was er kann, also eher: Ich kann, also bin ich. Also eine Art Potenzmalerei. (Auffallend ist ja auch, dass in kaum einem seiner Statements so etwas wie Zweifel geäußert wird. Zitat: „Vorher male ich noch das große Rosa-Luxemburg-Bild fertig. Das Bild ist fantastisch, die Komposition ist absolut stimmig. …“). Darf er ruhig machen. Stört mich ja nicht. Es irritiert mich nur.

Aber was mich wirklich stört: Dass hier einer auf Kosten anderer lebt, die vor ihm gedacht und gearbeitet haben, die vor ihm ihr Leben auf`s Spiel und sich dem Risiko des Scheiterns ausgesetzt haben, anstatt sich selbst ein Leben zu erarbeiten. Nicht nur ein Kunstnachmacher und -fälscher. Auch ein Lebensnachmacher und -fälscher.

Thomas Glavinic schreibt in „Die Technik des Schriftstellers in 13 Thesen“:

7. Wenn du Deinen Roman verstehst, ist er vermutlich nicht gut.

8. Wenn du ein Klassiker werden willst, darfst du nicht schreiben wie ein Klassiker.

9. Du bist neu. Die Welt ist neu. Die Motive sind alt. Aus dir, der Gegenwart und den großen Motiven muss etwas entstehen, was es noch nie gegeben hat.

13. Schreibe nicht für dich oder deine Leser, sondern nur für den Roman selbst.

Nur wo lustige Kneipe draufsteht, ist auch lustige Kneipe drin. Das heißt im Falle Wolfgang Beltracchis: nur weil man den Gedanken der anderen nicht folgen kann, ist man selbst noch kein Freidenker.

Und wenn jetzt aus dem Straftatbestand der Urkundenfälschung und des Betrugs ein künstlerisches Werk „in den Handschriften von“ generiert wird, dann hat das eine gwisse Frechheit und Chuzpe. Und wenn das jemand Scheiße findet, dann ist der gleich ein neidvoller und/oder wahlweise moralinsaurer Apostel.

Klar, ist jemand anderer Meinung, ist er, wie die gesamte Lügenpresse, gleich ein moralisch verklemmter Neider und Kunstbestimmer. Lügenpresse sagt Beltracchi nicht. Bei ihm heisst das ermittlernahe Presse.

Wäre Beltracchi als Fälscher nicht aufgeflogen, fänden seine anderen Arbeiten keinerlei Beachtung. Sie heben sich aus der Masse der massenhaften Malereiproduktion unserer Zeit kaum heraus. Da hat zwar einer technisches Wissen, leider aber nichts zu sagen, 400 beherrschte Handschriften und keine einzige Sprache.

Gut jetzt.

 

und so lebten sie alle tage:

Freitag, November 30th, 2018

Weihnachts-Geschäft

Freitag, November 30th, 2018

Weihnachten ist das Fest des Geldes.

In diesem Zusammenhang gibt es jetzt auch für 15,- € plus Versand die CD  DER RADIOZEICHNER mit Besprechungen und Geräuschen zu 15 Beiträgen zu Zeichnungen: jeweils Text und geräuschvolle Interpretation. Texte und Geräusche zu RICHARD TUTTLE, MARJANE SATRAPI, ALTEMAR FRIEGAUER, OLAF METZEL, JÖRN BUDESHEIM, RIKUO UEDA, GÜNTER FÖRG, ROSEMARIE TROCKEL, HORST JANSSEN, JOSEPH BEUYS, GIORGIO MORANDI, ALFRED HRDLICKA, KRH SONDERBORG, VERONIKA OLMA und LISA BORSCHEID. 15,- € plus Versand bei Interesse bitte E.mail an klaus_harth@web.de

Danke! (eine Weihnachtskarte gibt`s dann als Gratisgeschenk (so wie das heute gerne heißt) dazu. LG!

 

 

 

letztens im radio

Mittwoch, November 28th, 2018

bei der heimfahrt letztens im swr: ein philosphisches abendgespräch, bei dem einer der teilnehmer nicht mehr ganz sicher war, ob er sich an ein baudrillard-zitat erinnere: in marathon kämpften 42.000 soldaten und einer machte sich auf den weg, um die nachricht vom ausgang der schlacht zu überbringen – heute starten bei einem normalen marathonlauf mehrere tausend teilnehmer und kein einziger habe eine botschaft.

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Freitag, November 16th, 2018

die günstogeste Gelegenheit, an ein Bild aus der Vogelserie zu kommen, gibt es immer hier. nebst den anderen wundervollen entdeckungen der anderen teilnehmerinnen und teilnehmern, die hier teilnehmen und teilnehmen.

Eintrag Nr. 3560

Mittwoch, November 14th, 2018

nur so eine Gedankennotiz: ich portraitiere alle Bäume von Burbach. Und: In regelmäßigen Abständen werden die an bestimmten Straßen parkenden Automarken notiert: Burbach, mon amour.

Eintrag Nr. 3556. Zwischenbericht.

Montag, November 12th, 2018

Auch wenn ich letzte Nacht übel vom Weltuntergang geträumt habe, geht es doch irgendwie weiter. Ich bin aufgewacht, habe mich kurz geschüttelt und in der Saarbrücker Zeitung stand dann doch nichts dergleichen. In meinem Traum wusste man sowieso von nichts: Kein Telefon, kein Internet, keine Nachricht, nix, mit Ausnahme, dass man gemerkt hat: irgendwas stimmt nicht, wo sind die Menschen, was ist passiert. Man konnte sich aussuchen, gleich in eine Grube zu steigen, um dort zu sterben, was einem empfohlen wurde, oder auf eigene Verantwortung das Überleben zu versuchen. Ich entschied mich dann für letzteres, die Grube war mir zu dunkel und klaustrophobische Dinge sind mir zuwider. Wir lebten in einem verlassenen Mietshaus mit langen Fluren mitten in einem Wald und machten uns Gedanken, was wohl passiert sein könne und wie es wohl weitergeht. Der Traum war durch eine kurze Bewusstseinsphase unterbrochen, in der mir klar war, dass es sich nur um einen Traum handelt, der Traum war aber so stark, dass er danach thematisch fortgeführt wurde.

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Montag, Oktober 22nd, 2018

aus gegebenem Anlass

Mittwoch, Oktober 10th, 2018

SCHWEINESONNEN III – Kassel.

Jens Andres, Jörn Budesheim, Magrit Gerhus, Christiane Hamacher, Klaus Harth, Vera Kattler, Ruth Lahrmann, Veronika Olma, Armin Rohr, Judith Rozsas, Gerhild Werner, Oliver Kelm, Maja Oschmann.

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 19. Oktober 2018
19.30 Uhr

Ausstellungsdauer:
19. 10. bis 04. 11. 2018

Öffnungszeiten:
Fr bis So, 16 – 19 Uhr
und n.V., Telefon: 0561 / 31 65 420

Kunstbalkon e.V.
Frankfurter Straße 62 | 34121