Archive for the ‘Allgemein’ Category

Werbung in eigener Sache: ZEICHNEN UND SKIZZIERN IN AUSSTELLUNGEN

Montag, Januar 13th, 2020

Am Samstag, den 8.2.2020, 13-17 Uhr, geht es zum Zeichnen in die Ausstellung Jan de Vliegher: „What you see ist what you see“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen. Eine Woche später, am Samstag, den 15.2.2020, 14-18 Uhr, probieren wir diese lockere Mal- und Zeichenweise dann an eigenen Motiven aus. Das Gute dabei: auch am 2. Kurstermin hat die Ausstellung geöffnet und wir können immer wieder dorthin, um uns bestimmte Dinge nochmal ins anschauend ins Gedächtnis zu rufen. Anmeldung unter VHS Neunkirchen, 06821 – 202552 oder vhs@nk-kultur.de

spruchreif

Montag, Januar 13th, 2020

Die CD steht online.  Dafür durfte ich letztens diesen kleinen Cover-Entwurf machen. Demnächst wohl auch als „richtiger“ Tonträger. Vorerst online. 

CD-Cover, Buchtitel: eigentlich schon immer, aber jetzt nochmal aus speziellem Anlass -> kann ich Euch machen!

Skizzieren, Formen, Zeichnen: Figur und Raum

Dienstag, Januar 7th, 2020

Kursnummer 52904 bei der VHS Neunkirchen.

Dies ist ein Kurs für Anfängerinnen und Anfänger im figürlichen Zeichnen, aber nicht nur. Auch Fortgeschrittene kommen auf ihre Kosten. Die menschliche Figur bzw. die Figur in ihrer Umgebung ist von Anfang an Thema in der bildenden Kunst. Und wir stolpern immer wieder über ähnliche Probleme: Worauf kommt es bei den Proportionen an? Wie bekomme ich mit einfachen Mitteln eine Figur zum Stehen oder Sitzen oder Gehen? Wie kann ich auf möglichst einfache Art Menschen skizzieren? Wie kann ich sie zueinander in Beziehung setzen, wie einen Raum andeuten, in dem sie sich bewegen? Um den Schritt von der dritten Dimension in die zweite Dimension des Zeichen-blattes etwas einfacher zu machen, wollen wir unsere Modelle erst einmal selbst kneten: Figuren aus Knete oder Ton ermöglichen im direktesten Wortsinn ein erstes Herantasten an das Funktionieren einer Figur. Dabei kommt es erst einmal nicht auf 100%ige Perfektion an, sondern auf das Gefühl für die Figur. Diese Figuren werden wir danach gruppieren und zeichnerisch umsetzen.

Beginn: Sa, 11.01.2020, 15.00 Uhr Ort: VHS-Zentrum, Raum 15, Marienstraße 2 66538 Neunkirchen

2 Termine, (11./18.01.2020)15.00-18.00 Uhr (8 Ustd.)

Anmeldung bei der VHS Neunkirchen Frau Krämer (06821) 202 552

veranstaltungstipp

Montag, Januar 6th, 2020

Paradies. Eröffnung. Jetzt. Am Sonntag. 14 Uhr. Gimbsheim. Haupstraße 10.

alles rhig

Dienstag, Dezember 24th, 2019

ja, alles rhig. Draßen regnet es, als wär schon wieder Weihnachten, nd Zeit dareber nachzdenken, was das jetzt nn fast wieder fer ein Jahr war, dieses 2019.

Gestern beim Sachen sortieren nd hete morgen beim Sagen nd Ptzn nd Sachen raemen ging mir drch den Kopf: welches Bch, welcher Film, welche Asstellng nd sonstige Ereignisse prägen nn dieses Jahr?

Welcher Film ist wohl am einfachsten: Beim Ophels-Festival war der spätere Gewinnerfilm auch mein absolter Favorit: Das melancholische Mädchen von Ssanne Heinrich. Daran hat sich ach nicht viel geändert. Jetzt kam letztens auf DVD noch ein anderer hinz: Shoplifters. Der ist zwar bereits von 2018, im Kino ist er damals aber an mir vorbeigegangen.

Meine Lieblingszeichng in diesem Jahr, bzw. die Zeichnng, die mich am meisten beeindrckt hat: schweigende schwester (kriegsschiff) von Miriam Cahn in der Asstellng im Has der Knst in Menchen. Ich habe mir eine klitzekleine Skizze von dem 460x800cm großen Blatt gemacht. It goes like this:

 

Ü

Eberhapt die beeindrckendste Asstellng in der letzten Zeit. In den letzten Jahren.

Ich msste an Peter Weibel nd sein Statement denken, die Malerei sei als kenstlerisch ernstznehmendes Medim seit den fehen 30ern tot, das sie nr noch Wiederholung sei nd nichts Relevantes zm aktellen Diskrs mehr beiztragen habe. Eine Meing, die ich drchas teilweise nachvollzieen konnte. Aber hier sagt Miriam Cahn entscheidende Dinge zm Zstand nserer Zeit nd ns selbst, nd es geht tatsächlich nr in diesem Medim, Malerei nd naterlich Zeichngn.

Da konnte auch die Asstellng mit eberwiegend zeichnerischen Arbeiten einer meiner österreichischen Lieblingszeichnerinnen Maria Lassnig in Stttgart kaum dagegen anstinken, wenn sich die Fahrt dorthin drchas ach gelohnt hat.

Eine weitere Asstellng, die mich beeidrckt hat: Namann nd Rodin in Saarbrecken. Damit bin ich noch nicht fertig nd mss ach nochmal hin.

Im Jni bin ich eber die neuseeländische Sängerin Aldous Harding gestolpert, hpps, was ist denn nn das. Wochenlang wsste ich nicht: ist es nn ihre Art der Performance oder tatsächlich die Msik, die mich so asgiebig beschäftigt nd nicht mehr loslässt. Wochenlang habe ich nichts anderes mehr hören können. Nd sie hat mich zuallererst mit dem Song Horizon af ihre Seite gezogen. Mittlerweile geht es wieder ein wenig, aber so etwas hatte ich schon lange nicht mehr.

Fer die eigene Asstellng die nvergänglichkeit ist nzlänglich BOTANISCHER GARTEN BRBACH zsammen mit Beate Garmer im Kltrverein Brbach habe ich mir einen MP3-Player gekaft nd kann jetzt per Kopfhörer auch wieder Msik hören, bei der mir as dem Latsprecher kommend doch ein paar Nancen gefehlt haben: Morton Feldman z.Bsp. oder Olivier Messien oder die Gouldschen Goldberg-Variationen von 1955.

Was bleibt von all den Bechern in diesem Jahr?

Ein Comic-Bch: Am liebsten mag ich Monster. Von Emil Ferris. Sehr interessanter Zeichenstil, sehr interessante Art, die Geschichte erzählerisch mzsetzen.

Nd naterlich KÄMPFEN von Karl-Ove Knausgaard. Bereits 2018 zm Gebrtstag gewenscht nd bekommen, 2017 schon in der Asleihe gelesen. Nd jetzt in der genaen Widerbearbeitng.

Mein liebstes „Ferienerlebnis“? Ganz klar: Ganz alleine Schlttschhlafen in der Schwenninger Eishalle am 7.11. morgens zwischen 10.30 nd 11.30. Eine ganze Halle fer mich alleine. Merkwerdig, gewöhnungsbederftig nd schön zgleich. Alle Spren nach einer Stnde ganz alleine von mir. Schlittschhlafen ist die Fortsetzng des Zeichnens mit anderen Mitteln.

Ach, nd noch eine Entdeckng: die Filme von Dirk Hermann. Angcken!

Nd die schönste Eberraschng zm Schlss: Ebberaschend engangiert als Life-Zeichner bei einer Hörspielaffehrng Ende November. Wnderbare Zsammenarbeit nd Grnd, mir endlich einen eigenen Overhead-Projektor zzlegen. Man kann mich also jetzt ach als Belechter bchen.

Blick zm Fenster ras: Jetzt scheint ach ein wenig die Sonne.

Grund genug, endlich auch die Taste mit all den ganzen „u“-s wiederzufinden. 🙂

Bonne année per tutti!

Denkanstoß

Donnerstag, Dezember 12th, 2019

In einem Artikel über eine Ausstellung von Vija Celmins schreibt Kolja Reichert in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 8.12.2019 u.a. folgende Sätze:

„…Und so steht man, ähnlich wie vor Albrecht Dürers Hasen oder seinem Rasenstück…an der Schwelle zwischen der Natur, die den Menschen nicht braucht, und ihrer menschlichen Anverwandlung unter Aufbietung aller Kräfte der Konzentration und Wahrnehmung. Und das Schöne daran, an dieser Schwelle zu stehen, ist zu verstehen, dass da, wo die Kunst der Natur am nächsten kommt, sie ihr am allerentferntesten ist. Dass es, wo Kunst ist, keine Identität geben kann. Und die Herausforderung nicht darin besteht, möglichst naturgetreu zu malen oder möglichst unmittelbare Wirkung in der Welt zu erzeugen. Sondern die Spannung zwischen Vorbild und Abbild bis ins Äußerste zu treiben. Also nicht die Realität zu malen, sondern den eigenen Blick und die eigenen Mittel.“

Die Hervorhebung stammt von mir.

Ich finde das einen unglaublich interessanten Satz.

Die Spannung zwischen Vorbild und Abbild bis ins Äußerste zu treiben.

Ein Plan für die restlichen Tage.

 

aus gegebenem Anlass

Dienstag, Dezember 10th, 2019

Wer sich und seine Werke auf die ArtBaselMiami begibt, wird darin umkommen. Oder auch nicht.

Und: Ideen kann man nicht essen!

Oder doch?

 

Veranstaltungstipp

Montag, Dezember 9th, 2019

Freitag, 13. Dezember 2019, 19.00 Uhr

Eröffnung der Ausstellung

JAN DE VLIEGHER

WHAT YOU SEE IS WHAT YOU SEE

Am Tag darauf, Samstag, 14. Dezember 2019, 10.00 bis 12.30 Uhr, treffen sich Interessierte in der Ausstellung zur gemeinsamen Ausstellungserkundung mit dem Zeichenstift. Jan de Vliegher ist ein Maler. Die malerische Auflösung der Formen ist recht interessant und wir erobern uns diese Art der Bildgestaltung nicht malerisch, sondern zeichnerisch. Dadurch erarbeiten wir uns mehr oder minder spielerisch ein Vokabular, sowohl die Farben, als auch die malerische Lockerheit entsprechend umzusetzen, was natürlich der eigenen zeichnerischen Sprache sehr zugute kommt.

Auch diese Veranstaltung ist im Rahmen des KULT-Jubiläums in Neunkirchen kostenfrei! Eine Veranstaltung der VHS Neunkirchen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Saarbrücken kann ich (mit eingeschränkter Platzzahl) gerne wieder mit nach Saarbrücken mitnehmen, da dort im Anschluss die Samstagsmalklasse der VHS Saarbrücken stattfinden wird.

nachwehen der mufflonforschung

Freitag, Dezember 6th, 2019

 

Samstag, November 30th, 2019

kleiner Nachtrag

Samstag, November 30th, 2019

HIER KLICKEN

zitatewitsch

Samstag, November 30th, 2019

Aus der brandmeldung 250 des Kollegen BrandStifter aus Mainz. Ich finde, das hat er recht gut auf den Punkt gebracht. Deshalb sei es hier frechweg zitiert und in die Köpfe der geneigten Leserinnen und Leser transportiert. Zur geneigten Kenntnisnahme.

Zum nahenden Jahresende meine 250. (zweihundertfünfzigste!) brandmeldung, das heißt mehr als zwanzig Jahre Einladungen und Infos zu Events und dem kontinuierlichen Werken des Rhizoms V.E.B. Freie Brandstiftung per Emailnewsletter, die ich immer wieder gerne mit Euch teile, diesmal ausnahmsweise etwas ausführlicher.

Ich wollte nie etwas werden, sondern immer nur sein. Was das sein könnte, ist (mir) manchmal immer noch nicht ganz klar. „That I want to do nothing, does not mean I have nothing to do“ oder „There’s no business like NO!business“ und damit alles seine Ordnung hat, hatte ich mich Mitte der 90er Jahre in Bingen selbstverstaatlicht, um die Arbeit besser unter mir aufteilen zu können. Neben meiner Aktivität als interdisziplinärer Aktionskünstler leite ich seit fast zwanzig Jahren einen Kunstverein mit rund fünzig Mitgliedern aus Deutschland und Paris und habe gelernt, dass die (scheinbar) erfolgreichsten Künstler, Autoren oder Musiker nicht unbedingt die sympathischsten und auch bei weitem nicht die Besten oder Interessantesten sind. Umgekehrt aber schließen sich Professionalität und Dilettantismus nicht aus, denn wie soll man von seinem Beruf erfüllt werden, wenn er ohne Liebe und Hingabe verrichtet und lediglich ausgeführt wird? Die Kunstszene, der kapitalistisch geprägte Kunstmarkt und ihre albernen und sinnentlee(h)rten Mechanismen und Rituale waren und sind mir immer noch äußerst suspekt, insbesondere wenn dabei weder der Mensch noch das Leben eine Rolle dabei spielen (Authentizität!). Glücklicherweise hatte ich während meines Langzeitstudiums gelernt Form und Inhalt sauber zu trennen und das Abstraktionsprinzip verinnerlicht, und mir damit den Weg zur konzeptuellen Kunst eröffnet.

Zehn Jahre später verwandelte sich der V.E.B. Freie Brandstiftung in Mainz mit Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit in eine V.E.B.-Ich-AG. Inhaltlich hat sich NICHTS verändert, außer dass ich seitdem meinen Lebensunterhalt mit BRANDstiftung bestreite. Seit meinem offiziellen sechsmonatigem New York Landesstipendium 2009 bin ich, der es eigentlich nie werden werden wollte, „offiziell“ als professioneller Künstler anerkannt (Hallo Jodeldiplom!), seit meinem Literaturstipendium 2008 im Künstlerdorf Schöppingen als Autor – was immer das auch heißt. Und was ist bitte ERFOLG – etwa Geld oder Macht? Laut Bob Dylan, wenn man es schafft, morgens aufzustehen und abends ins Bett zugehen und zwischendurch das tut, was man will… Und es geht weiter, immer weiter,  hoffentlich gut!

Einstweilen alles Gute & feurige Grüße, Dein/Ihr/Euer, BS

kleiner arbeitsbericht

Freitag, November 29th, 2019

die original-Scheibe aus der Proejektion der Aufführung WENN DIE WELLE KOMMT – LINK

die Original-Schreibe aus der Generalprobe

aus der täglichen arbeit

Donnerstag, November 28th, 2019

 

et voilà: 2 zeichnungen aus der gestrigen probenarbeit: heute abend dann um 20uhr04 in sr2 kultur oder lieber life in der alten feuerwache in saarbrücken (da solte man aber schon etwas früher da sein, da ja alles life über die bühne geht). die beiden schauspielers Marina Frenk und Florian Steffens sind wirklich eine Super-Besetzung für das Stück!

kehraus für monika hau (musik im bau)

Dienstag, November 26th, 2019

Raum 1, der eigentliche Arbeitsraum:

 

Raum 2: draußen vor der Tür, im Umgang vor dem Atelier

 

Raum 3: Ölschinkel (sehr kleiner, sehr stumpfer Raum)

 

Raum 5: Marsch durch die Institutionen (mein Liebstes, bei the way):

Am 24.11.2019 war der letzte offizielle Tag im Atelier Monika Hau in Sulzbach. Die Arbeit geht natürlich weiter (und wir dürfen alle sehr gespannt sein), aber der erzwungene Abschied von den sensationellen Arbeitsräumen war natürlich eine traurige Angelegenheit. Drei Tage war das Atelier zum Abschied der Öffentlichkeit zugänglich und es waren auch sehr viele ältere Arbeiten zu sehen. Jetzt nicht mehr. Non c`è più an dieser Stelle. Morgens beim Spaziergang hatte ich die Idee, nicht nur auf einen kurzen Besuch vorbeizufahren, sondern auch mein Saxophon mitzunehmen, um die Räumlichkeiten in ihren Unterschieden ein wenig festzuhalten. Avanti dilletanti! Hier nun die vier Tondateien.

veranstaltungstipp Alte Feuerwache Donnerstag, 28. Nov 2019, 20:04

Freitag, November 22nd, 2019

LINK

Die Welle kommt. Die Welle, die den Meeresspiegel steigen und unsere Zukunftserwartung sinken lässt. Letizia und Mateo, ein junges, noch kinderloses Paar, hat das Glücksversprechen der Fremde gegen die zwiespältige Enge ihrer Heimat getauscht. Sie sitzen nun wieder auf dem einsamen Berggipfel – wie früher. Aber was, wenn der Berg wirklich zu einer Insel würde, was, wenn sich Überlebende der Klimakatastrophe dahin retten wollten? Ob Freunde oder Feinde, Anwärter gibt es genug, die Kühe nicht zu vergessen. Aber wie sollen Mateo und Leti darüber entscheiden?  Mit lakonischem, manchmal verzweifeltem, immer treffsicherem Humor suchen Alice Zeniters Figuren nach Antworten auf drängende Fragen.

 

Von Alice Zeniter (Frankreich) | Übersetzung Frank Weigand | Live-Hörspiel | Regie Anouschka Trocker | Mit Marina Frenk u. a. | Musik Seby Ciurcina | Live-Zeichnen Klaus Harth | Dramaturgie Anette Kührmeyer | Produktion und Sendung SR 2 KulturRadio

Veranstaltungshinweis

Samstag, November 16th, 2019

http://www.festivalprimeurs.eu/nc/programm/detail/wenn-die-welle-kommt/

für alle Wiesbadener und Wiesbadenerinnen und solche, die es waren oder werden wollen: heute abend vor noch nicht ganz ausverkauftem Haus!

Donnerstag, November 7th, 2019

https://www.kulturstaette-montabaur.de/archiv-galerie-berichte-veranstaltungen.html

Do. 7.11./ 19:30 Uhr

Lesebühne Monta

Hier geht es um livehaftige Literatur-Perormance. Viermal im Jahr heißte es „Bühne frei!“ für alles rund um Spoken Poetry. Getaktet, getuned, experimentell, witzig, fantastisch und in jedem Fall 3D. Gastgeberin ist die Theater-, Varieté- und Literaturfrau Daniela Daub. Als Host und Performerin ist sie Teil des Abends rund um Sprache. Beim Start-Abend ist das Wort-Klang-Duo Stephan Flommersfeld und Klaus Harth zu Gast.

http://www.stephan-flommersfeld.de/home/start.html

https://www.zeichenblock.info/arbeitstagebuch/musikschaffen

Stephan Flommersfeld und Klaus Harth stemmen sich gemeinsam gegen apokalyptische Vorboten: In ihrem Programm „Reha“ kämpfen sie sich durch die Vexierbilder einer schwankenden Wirklichkeit, deren desorganisierende „Wahrheiten“ selbst Superhelden verzweifeln lassen. Dabei treibt sie nicht die Lust an der Demaskierung sondern die Hoffnung auf die verbindende Kraft der Poesie.

 

one satz samba

Mittwoch, Oktober 30th, 2019

Da gibt es mal wieder, wie jedes Jahr, die Ausschreibung für den Kunstpreis der Sparkasse Karlsruhe. Thema in diesem Jahr: „Witz und Ironie“. Da könnte man ja durchaus auf den Gedanken kommen, mal ausnahmsweise bei dieser doch mehr als fragwürdigen Veranstaltung etwas einzureichen. Und wenn man dann weiterliest, dann steht dort: Einreichung eines Werkes. In Worten: eines! Und eigentlich beginnt doch dort schon den Nonsense: Man stelle sich einmal vor, man vergibt einen Literaturpreis und gestattet den interessierten Autoren, einen einzigen Satz einzureichen. Das muss dann reichen. Ach, haut mir doch alle ab!

TOTAL SCHÖN, IRGENDWIE

Dienstag, Oktober 29th, 2019

https://www.vhs-saarbruecken.de/programm/kultur-und-kunst/kurs/Ein+interaktives+Zeichen-+und+Collageexperiment/nr/AG2406/bereich/details/kat/52/?Contrast=14#inhalt

Im VHS – Programm leider ein bisschen ungeschickt angekündigt als „interaktives Zeichen- und Collageexperiment“ (wer will bei sowas denn teilnehmen?), so handelt es sich doch dann eher um unser schon erprobtes TOTAL SCHÖN, IRGENDWIE – DING, das in Bosen und an anderen Orten schon super gelaufen ist: eine geistig-bildnerische Frischzellenkur par excellence. Also: 2 Tage Erfrischung pur, auch für den November durchaus geeignet. Wir arbeiten zeichnerisch und malerisch und collagierend alle auf gemeinsame Blätter. Man beginnt, und wenn man dann mit dem Blatt nicht mehr weiterkommt oder es eine hübsch gelungene kleine Provokation findet, dann legt man es auf einen Tisch. Auf diesem Tisch liegen alle Blätter, die von allen anderen weiterbearbeitet werden dürfen. Hält man ein Blatt für fertig, dann hält man es in die Höhe und fragt in die Runde, wie die anderen das sehen. Und wenn alle denken: da gibt es nichts mehr zu tun, dann kommt das Blatt auf den Stapel der fertigen Bilder. Was ist ein Bild? Was kann ein Bild sein? Wieviel von den anderen ertrage ich? Das alles sind so fragen, die unsere eigenen Vorstellungen recht flott über Bord spülen. Also: Ran an den Speck. (Auch für Vegetarier geeignet.)