Archive for the ‘Allgemein’ Category

SCHEINVERHÄLTNISSE

Mittwoch, April 14th, 2021

1 Krankenschwester = 0,62 Studienrat = 0,48 Kunstprof = 0,39 Landtagsabgeordneter = 0,29 Chef Landesverwaltungsbehörde = 0,24 OB = 0,16 Gre-Wenig = 0,0032 Zetsche = 0,00074 Ronaldo; Wert = teuer 165.000 Euro = nix; 2 Äpfel = 1 Birne ; 2 + 2 = Donnerstag; 1=1,95583;

Ein teures Bild ist ein teures Bild, weil es ein teures Bild ist. Eine Briefmarke kostet 80 Cent. Ein gutes Bild bekommt man bereits für 142 Mio US-Dollar.

Alle wollen nur Geld haben, dabei heisst es doch immer, man solle loslassen…

SCHEINVERHÄLTNISSE macht nun folgendes Experiment: Sie nehmen einen Geldschein Ihrer Wahl, falten ihn zu einer Ihnen interessant erscheinenden Form und tauschen ihn anschließend bei dem ausführenden Zeichner gegen einen vor Ihren Augen angefertigte Zeichnung desselben um. Papier gegen Papier. Maschinell bedruckt gegen liebevoll handgezeichnet. Die Zeichnung eines Zwanzigers für einen Zwanziger, ein Fünfer für die Zeichnung von einem Fünfer. Gestempelt, datiert, nummeriert und signiert. Sie schützen Ihr Geld vor kalter Progression und schaffen einen Mehrwert. Dauert nicht lange und tut kaum weh. Der gefaltete Geldschein wandert in den Besitz des Zeichners. Die Zeichnung geht über in den Besitz des Falters. Was sind die Dinge wert? Was ist uns Kunst und Kultur wert? Und ist Geld ein für alle Mal unser einziger Maßstab? Dies betrifft alle Tätigkeiten in einer Gesellschaft, deren Erbringung mit Geld entlohnt wird oder nicht. Ein Lob des Ehrenamtes? Klatschen für pflegeleichtes Personal?

Am 7. Mai sitzt unser Zeichner Klaus Harth für Sie bereit. Schalterstunden von 14 – 17 Uhr. Die eingenommenen Gelder fließen ungebremst in die Taschen des Netzwerks Freie Szene Saar.

jetzt geht´s wieder…

Freitag, April 2nd, 2021

Abendbilanz

Donnerstag, April 1st, 2021

Eben auf facebook eine Werbung für die Neue Zürcher Zeitung, die sich ja seit einiger Zeit auf dem deutschsprachigen Markt einen Parkplatz rechts von der FAZ und links vom Völkischen Beobacher zu suchen scheint. Die Französische Revolution erscheint auf einer Linie mit dem Fall der Mauer und dem Sturm aufs Capitol anfang des Jahres. Als sei das alles so in einer Tradition. Ob´s einer merkt ? Kotzeimer sei wachsam. Würg.

morgenbilanz

Donnerstag, April 1st, 2021

mir geht`s ja eh grad nicht so mit den nerven und den mitmenschen und alles: heute morgen flott durch die zeitung geblättert und 1 ganze komplette seite über joni majer und ihre erfolge. schnell weggeguckte und x-mal so ähnlich dagewesene schwarz-weiß-prilblumen-„kunst“ jetzt auch im neuen café des saarlandmuseums.  Und ich hatte mich schon gefreut, dass man da wieder hindarf. naja, ins café ja auch nicht. und gleichzeitig ne präsentation in der stadtgalerie. und das sieht alles so banal und einfach gestrickt aus. 1a kommunikationsdesign.  was da auch immer kommuniziert werden soll. könnte auch im möbelmarkt funktionieren. und alle jubeln und bewundern. in ZEIT und NEW YORKER und WASWEISSICHWO abgedruckt. Fuck off. Da gehörts vielleicht auch hin. gebrauchsware, kunstgewerbe, optische fahrstuhlmusik. wenn`s dann demnächst in den saarbrücker heften auftaucht, hab ich endlich mal einen grund, das abo zu kündigen.

sprech sprech zeit und raum und sprechgesang

Samstag, März 6th, 2021

zwischenstand

Sonntag, Februar 28th, 2021

es geht wieder, bzw. ich fahre wieder. auf dem bösen fahrrad. das ja gar nicht böse war, sondern geistig, seelisch und moralisch meinem fahrfehler nicht folgen wollte. letzte woche am donnerstag 10 km. heut so ca 32 km. nach neunkirchen, am briefkasten vorbei, sonntagsleerung allerdings schon um 9 uhr morgens, alle, die am 1.3. von mir ein kärtchen bekommen, bekommen es erst am 2.3. …  dann am zoo vorbei, winterfloss-siedlung, wo zwischen den hässlichen hochhäusern schönere bäume stehen, als man vermuten könnte, dann über wemmetsweiler und die alte stillgelegte fahrstraße zwischen wiebelskirchen und wellesweiler, die wir zu meiner kindheit noch mit dem opel rekord caravan, den wir in unserem malerbetrieb immer hatten, entlangfahren mussten, um nach bexbach zu meinem onkel zu kommen. danach am eberstein vorbei, und auf der alten forsthausstraße entstand dann das foto oben. verwunschener wald meiner kinderheit. ich konnte als grundschüler einen kompletten (und richtigen) plan des waldes und seiner spazierwege aus dem kopf zu papier bringen. ich konnte auch europa aus dem kopf. die straße war früher auch mal für den autoverkehr frei.  zu meiner grundschulzeit richtige verkehrsstraße, später dann befahrbar, aber nur als zubringer  zu eberstein und sportplatz. ich hatte noch nicht meinen führerschein (aber schon fahrstunden), als ich mal den blauen opel kadett meiner tante von vor dem haus nebenan in die einfahrt neben dem haus einparken durfte, allerdings mit einem umweg von locker 5 km über die hauptstraße richtung neunkirchen, dann durch den wald und auf der anderen seite über die bexbacher straße wieder zurück. ein bespiel meiner kriminellen energie. das weiß sie bis heute nicht und liegt seit vorgestern wieder im krankenhaus. in den früher 80ern war alles anders. dann mit dem rad runtergerollt nach neunkirchen, am bahnhof vorbei, landsweiler, heiligenwald, wemmetsweiler, fertig. meine finger sind mit einem heilmittel bandagiert und das handgelenk verstärkt. und ich habe den eindruck, dass das der beweglichkeit der finger gut tut.

aus gegebenem Anlass: ANSPIELTIPP

Montag, Februar 15th, 2021

HIER MAL KLICKEN, gemeinschaftliches Denkgebet von Jörn Budesheim und meinerseits.

fuchs ohne bau

Mittwoch, Januar 27th, 2021

Ich hab ja so ne Theorie: Schlussendlich kann ich heute problemlos das Gegenteil von gestern behaupten mit fast denselben Argumenten. Ich denke, dass hier viele innerlich sofort widersprechen möchten. Aber je länger ich dieses Erdenrund beschreite, desto öfter komme ich immer wieder auf diesen Trichter.

Wie auch immer. Jetzt hat ein Film im Max Ophüls Preis einen, bzw. drei Preise bekommen: Jugendjury, beste Regie und den Drehbuchpreis. Puh.

Ich hatte den Film nicht auf dem Schirm. Klang mir im Programmheft ein wenig zu simpel, zu klassischer Konflikt, wenig interessant. Bei der Preisverleihung dann ein Lob über das andere: zeigt uns eine Welt, die wir sonst nicht sehen, schafft uns Räume, dort wo die Räume eng sind, vielschichtige Charaktere und und und. Da dachte ich: guck mal, ob man den noch gucken kann. Klingt ja spannend. Vielleicht hab ich da ja echt ne Perle übersehen. Ging noch.

Ich weiß nicht, welchen Film die da gelobt haben.

Ich habe einen Film gesehen, dem ich kaum etwas abnehme. Dessen Problem mir zu sein scheint, dass er sich selbst und seine Charaktere nicht wirklich ernst nehmen mag. Keiner der – eigentlich mehr oder minder nur angedeuteten – Konflikte wird wirklich thematisiert und ausgetragen. Das einzige, was ich diesem Film abnehme sind die Gefängnisgebäude im Wiener Jugenstrafvollzug. Wenn das dort so aussehen mag, dann mag das dort so aussehen. Wenn es aber auch wirklich eher nach Erwachsenenvollzug aussieht.

Aber dass da ein, wie sagt man da?, vorgesetzter Gefängiswärter-Abteilungsleiter-Hansel relativ willkürlich über Einzelhaft, Einweisung in die psychologische Abteilung oder nicht entscheiden darf, grad wie es ihm gefällt, ohne irgendjemanden fragen zu müssen, dass der Neulehrer die in Flammen stehende Einzelzelle des sichtbar psychisch angeknacksten Mädchens, das offensichtlich nicht in den Strafvollzug, sondern in psychiatrische Betreuung gehört, was aber niemanden zu interessieren scheint (den Neulehrer übrigens auch nicht), selbst aufschließt, während der Aufseher versucht, das zu verhindern (häh? es brennt! da ist ein Mensch drinnen. Wieso laufen da nicht die normalen Notfallmaßnahmen?). Und noch viel mehr.

Ich sehe hier keine vielschichtigen Charaktere, sondern eigentlich recht lieblos und einfach gezeichnete Gestalten. Die bisherige Lehrerin, Modell: die Unkonventionelle, die abseits von Lehrplänen „ihr Ding“ macht, Maltherapien, die im Film darin bestehen, dass alle etwas malen oder basteln, ist ja ok, nennen wir es aber mal nicht Maltherapie bitte. Warum sie das macht? Ihre Ideen und Hintergründe? Bitteschön: Denk dir doch selber was aus. Der Neulehrer, der sich auf diese Stelle beworben hat, weil er eigentlich Musiker ist, aber über den Tod seines kleinen Sohnes nicht hinwegkommt, den er abends auf dem Weg zu einem Auftritt mit seiner Band alleine gelassen hat. Wie der Sohn stirbt, warum, wo der Fehler des Vaters lag, wieso so ein dahergelaufener Musiker eigentlich dafür geeignet ist, diese Stelle überhaupt annehmen zu dürfen: für den Film völlig uninteressant.

Es fällt ein Satz, der mir für den Film typisch scheint: Der Neulehrer sitzt zum erstenmal alleine vor der Klasse (weil die Altlehrerin zusammengebrochen ist) und sagt zu der Klasse: „Ihr dürft mich alles fragen!“ Einer der Schüler fragt ihn, weswegen er sich gerade auf diese Stelle beworben habe, wieso er gerade hier im Jungendstrafvollzug arbeiten wolle. Die Antwort, nach einem kurzen nachdenklichen Moment: „Das geht Euch nichts an.“ Fertig.

Und so tickt der ganze Film. Wir setzten mal ein paar angedeutete Konflikte in die Welt und das reicht dann schon. Braucht nicht weiter ausgearbeitet zu werden. Andeutung reicht. Pittoreske Momente, wenn die Altlehrerin zusammen mit dem Junglehrer in ihrer Wohnung eine komplette Tür mit Zarge und Mauerwerk rausklopft, auf dem Dach des Autos zur Gefängnisschule bringt und die Schüler durchschreiten lässt, als könne sie dies die Idee von einem Schritt in die Freiheit spüren lassen – nungut: Für die Altlehrerin gibt es ein wirkliches Vorbild. Einen Lehrer, den es gab und der tatsächlich die Schüler unkonventionell zu sich selbst geführt hat. Oder haben mag. Wissen wir ja nicht. Und der das mit der Tür tatsächlich so gemacht hat. Der Filmemacher wollte erklärterweise diesem Lehrer ein filmisches Denkmal setzen.

Der Film nimmt sich selbst nicht ernst. Und noch schlimmer: Er nimmt den Zuschauer nicht ernst.

Ich spüre nix von der Beklemmung hinter Gittern. Ich sehe Klischees von Gefängnis. Ich sehe Klischees von Unkonventionalität. Und ich sehe Hanseln von Gefängniswärtern.

Halt. Eine glaubwürdige Szene gab es dann doch noch. Die Mutter des Mädchens, das seinen Vater ins Koma geschlagen hat und die ganze Zeit über nur schweigt und unzugänglich ist, kommt – wie es scheint – zum erstenmal auf Besuch, um mitzuteilen, dass der Vater an seinen Verletzungen gestorben ist. Zum erstenmal sieht man Trauer im Gesicht des Mädchens, einen zaghaften, zarten und ernsten Entschuldigungs- und Sprechversuch. Die Mutter sagt: Du kannst ja nichts dafür, das sind die Teufel in Dir. Was das Mädchen zum kompletten psychischen Zusammenbruch bringt. Dieser Ausbruch war das einzig Berührende im ganzen Film.

Worauf aber wiederum niemand der Gefängnisleitung adäquat reagiert.

Zu viele Ungereimtheiten. Zu viele Unwahrscheinlichkeiten.

Und einen klischeevollen Schluss: Der Neulehrer findet endlich „zu seinem Stil“, wie man so schön sagt, indem er des nachts am Schlagzeug zuhause die Trauer über den Tod seines Sohns wegtrommelt (und man könnte jetzt zynisch einwerfen: warum hat er das nicht einfach schon früher mal gemacht? Der Film setzt keinen Grund, warum das gerade jetzt passieren soll. Und dass es nachts passiert und alle Nachbarn das Licht anknipsen, gehört nun wirklich zu den ganz alten Tricks aus der filmischen Klammottenkiste), um dann am nächsten Tag mit der Klasse ein gemeinsames Trommeln abzuhalten, was natürlich alle ganz geil finden, geiler als Malen vielleicht sogar. (geht ja auch eh nicht mehr, weil der Aufseherhansel nach dem Selbstmordversuch des Mädchens zur Bestrafung der Lehrer die Farben weggesperrt hat). Die Altlehrerin fährt derweil mit ihrem Motorrad (sic) (bisher ist sie immer schön brav Lehrerinnenvolvo gefahren) ans Meer und guckt in die Freiheit. Aua. Filmklammottenkiste mindestens Nummer zwei.

Bei der Preisverleihung sah man diesen wirklichen Lehrer im Hintergrund sitzen. Er saß immer nur im Hintergrund mit seinen langen weißen Haaren und hat eine Zigarette nach der anderen gequalmt. Er sah wirklich so aus, als hätte er was zu sagen. Zumindest gehabt. Der Film hatte dies nicht.

Ist natürlich auch blöd, dass ich zuhause grade einen Film gesehen hatte, der sich, seine Protagonisten und auch den Zuschauer ernst nimmt. Der wirklich in präzisen Bildern ein Drama erzählt, das sich nicht löst und zuspitzt und kaum auszuhalten ist. Mit präzisen Bildern und Details arbeitet. Und ein wirklich einprägsames und geniales Schlussbild findet. Kein Ausweg. Nirgends. Das kann Film tatsächlich nämlich auch: LOVELESS von Andrei Swjaginzew.

Den Drehbuchpreis für FUCHS IM BAU verstehe ich dagegen null.

Ophüls Nachklapp

Dienstag, Januar 26th, 2021

Zuerst zum Guten.

In diesem Jahr gab es das Filmfestival Max Ophüls Preis coronabedingt nur Online. Da ich sowieso mit meiner fahrradgeschädigten Hand in der Ecke hänge, haben wir das mal genutzt, wobei man sagen muss: soviele Filme hätte man in einer Woche im Kino aus rein physikalischen Gründen kaum geschafft.

Ein seit Jahren gehegter Plan konnte umgesetzt werden: einmal den kompletten Dokumentarfilmwettbewerb zu sehen! Und wenn man sie alle gesehen hat, dann stellt sich umso mehr die Frage: Ergibt sich durch einen Wettbewerb mit Preisträgerin und Sockelstellen etc. überhaupt irgendein nahrhafter Mehrwert. Wie sollen solch unterschiedliche Filme bewertet werden? Nach welchen Kriterien? Gesellschaftliche Brisanz des Themas? Zärtlichkeit der Beobachtung? Umsetzung des Themas?

Von den zehn im Wettbewerb stehenden Filmen fällt für unseren Geschmack („uns“ ist hier kein Pluralis majestatis, sondern der zwischen den beiden in diesem Haushalt lebenden Personen besprochene Eindruck) am wenigsten gelungene Film war DAVOS. Anlässlich des Weltwirtschaftsforums werden Forumsteilnehmerinnen ins Visier genommen, genauso aber auch mehr oder weniger normale Bürgerinnen und Bürger des Ortes. Der portugiesische Fischerclub genauso wie eine Bäuerin, die am Schluss ihren Hof aufgeben muss. Alles gut und schön. Und wenig berührend. Warum? Wahrscheinlich deswegen, weil sich die Autorinnen* des Films zu wenig Gedanken um die Form des Films gemacht haben. Das einfach nur abzufilmen und hintereinander zu montieren, in der Hoffnung, dass das Thema allein schon trägt: ca ne suffit pas.

I AM THE TIGRESS, ein Film über eine amerikanische Bodybuilderin brachte einen natürlich auch in eine Welt, die einem hochgradig merkwürdig und befremdlich vorkam. Insofern durchaus ok, für uns vom Thema jetzt aber nicht so aufwühlend. Wenngleich es natürlich eine Voraussetzung für einen guten Film (nicht nur Doku) sein sollte, dich für sein Thema zu interessieren und dich hineinzuziehen.

Nicht nur im Gespräch mit den Autorinnen von WIR ALLE. DAS DORF (hier aber besonders) wurde klar, was dem Film DAVOS gefehlt hat. Antonia Traulsen und Claire Roggan erzählen hier, wie sehr sie mit dem Material gerungen haben, wie viele Gedanken sie sich darüber gemacht haben, was über die im Film vorkommenden Menschen erzählt werden soll und kann und vor allem wie! Und das führt dann zu einem Film, bei dem man gespannt verfolgt, wie eine Gruppe von Menschen im Wendtland versucht, gemeinsam nicht nur eine Wohn-, sondern auch eine gesellschaftliche Utopie (im kleinen Maßstab) für sich umzusetzen.

WEM GEHÖRT MEIN DORF. VÄTER UNSER. THE CASE YOU. NICHTS NEUES. MEIN VIETNAM. Und auch STOLLEN, der den Preis dann tatsächlich bekommen hat: alles Filme, die einen Preis verdient gehabt hätten. Insbesondere auch DEAR FUTURE CHILDREN des 20jährigen Franz Böhm, der die Tätigkeit von drei politischen Aktivistinnen in Chile, Uganda und Hongkong schildert. Alleine, was da auf die Beine gestellt wurde, um die Protagonistinnen zu schützen und nicht zusätzlich zu gefährden, die Gefährdungen, denen sich das Team selbst ausgesetzt hat. Irre.

STOLLEN war der, wenn man so will, unpolitischste Film, wenn man bei der Schilderung des Lebens von Menschen im Erzgebirge nicht vergessen müsste, dass hier während der DDR-Zeit Uran abgebaut wurde mit all den gesundheitlichen Konsequenzen, die das bis auf den heutigen Tag für die Menschen hier hat. Das ist aber nur beiläufiges Thema. Wie es auch von den Menschen nur beiläufig erwähnt wird. Und wahrscheinlich macht das die Qualität des Films aus: zuzuhören und wohlwollend zu schildern. Allem zu Trotz.

VÄTER UNSER. Auch dieser Film zog einen in den Bann: Eine Auswahl von Menschen erzählen von ihren Vätern. Jede ungefähr eine Stunde lang im Original-Interview. Klug geschnitten und montiert. Zu keiner Sekunde langweilig. Und sofort im Bann des Geschehens.

Und und und.

Was wäre noch positiv herauszuheben?

Aus dem Wettbewerb mittellanger Film, der im Normalfestival auch komplett immer an uns vorbeiläuft, ganz vor allem: ICH GEH NIRGENDWOHIN von Bidzina Gogiberidze. Konflikt Georgien-Russland. Sehr starke und präzise Bilder. Sehr ruhig erzählt. Sehr eindrücklich. Da waren wir sehr froh, dass wir den gesehen haben. Und da werden wohl auch ein paar Bilder hängen bleiben.

Und auch eine Erkenntnis aus dem Streaming für`s nächste richtige Festival (falls es jemals wieder eines geben sollte): Kommt auch in jedem Jahr im Beiprogramm und nie haben wir geguckt: Die KURZFILM.TOUR mit den prämierten Kurzfilmen des DEUTSCHEN KURZFILMPREISES.

Yeah! Die Entdeckungen des Festivals. Ohne Frage!

Der Trickfilm JUST A GUY von Shoko Hara. 500mal ansehen! Und jedesmal nochmals ein Detail entecken, das da reingetrickst ist. Flache Knetfiguren, aber auch teilweise hinterlegt mit Filmmaterial, überkritzelt, was auch immer. Super einfallsreich und detailverliebt. Bei einem nicht so netten Thema: Warum suchen immer wieder Frauen den Kontakt zu verurteilten Mördern und Vergewaltigern in ihren Gefängniszellen? Schreiben Briefe, besuchen sie oder heiraten sie sogar? Schwieriges Thema, dem der Film aber durchaus in aller Kürze gerecht wird. Ansehen!!!

LAND OF GLORY von Borbála Nagy. So locker und leicht kann man einen politischen Film machen. Der Besuch des Staatspräsidenten (wir sind in Ungarn) ist für den Nachmittag in einer Schule angekündigt. Eine Torte in der Form des Landes wird bestellt und angeliefert. Und allein schon die Schildwerung der Dekoration der Torte (ah, der Plattensee ist zu kleine – aber so ist er im Atlas -nein das wirkt zu klein, mach ihn etwas größer – so sieht es nach was aus) beeinhaltet schon eine Menge an Beschreibung dessen, wie in diesem Land mit Identität, Wirklichkeit und Wunschdenken umgegangen wird. Und das steigert sich in diesem Film (man beachte, in welchem Zustand sich diese Schule befindet, die Stühle, der Sportplatz, alles, man glaubt das alles sofort) bis zur schönen Pointe und der lustvollen Zerstörung des Landes. „Was für eine Sauerei“ sagt die Putzfrau am Ende. Yepp.

Muss man zu MASEL TOV COCKTAIL noch was sagen? Der Film hat letztes Jahr beim Ophüls gepunktet und dann wurde er immer bekannter. Wir hatten ihn allerdings noch nicht gesehen. Auch ihn zweimal hintereinander angeschaut (auch ein Vorteil des Streamings). Genial. Fertig. Selber gucken!

So. Das waren – so kurz – die Hochlichter.

Alsdann folgt eine Kritik der Kritik (als Extra-Blog-Eintrag) eines Filmes, der einen Preis bekommen hat und derzeit von vielen Menschen gelobhudelt wird. Sogar von der Drehbuch-Jury den Preis bekommen hat. Ich kann es nicht nachvollziehen. Habe ich einen völlig anderen Film gesehen? Oder habe ich kurz vorher einen zu guten anderen Film gesehen??

 

*ich mache hier mal ein zu dem Gendersternchen unterschiedlichen Versuch: handelt es sich um einen Mann und eine Frau (wie bei DAVOS der Fall), dann gebrauche ich die weibliche Form, bei einem rein weiblichen Autorinnenteam ebenso, bei einem rein männlichen Team die männliche Form. Also umgekehrt, als bisher sprachlich üblich. Gefällt mir besser als *).

ANGEBOT

Freitag, Januar 15th, 2021

jetzt ist es endlich da! Hai Q = Zeichnungen und ein paar Wörter aus dem Jahr 2020. Enthält auch Aquarelle aus gegend(nk)! Für 10,- € im Buchhandel unter ISBN 9783752689259. Oder bei mir, solange meine Exemplare reichen. e-Mail an mich (klaus_harth@web.de) genügt , alles weitere dann.

Wer noch einen 10er drauflegt, bekommt auch noch ZUM TEE BEI DUBUFFET – eine Collaboration mit Brandstifter. Gemeinsame Zeichnungen plus CD mit dem Mitschnitt unserer Performance von 2018 bei PAFF THE MAGIC. Lang Tsu!

textkritik

Dienstag, Januar 5th, 2021

Einer der faselhaft verschwurbelten Kunstwissenschaftler Texte erschien auf dem BREGENZ – Faltblatt der Ausstellung von Peter Fischli im Kunsthaus Bregenz. Eine schöne Ausstellung, eigentlich. Mit „schön“ meine ich: interessante, fordernde, witzige, ernste, herausfordernde. Vier Stockwerke, unterschiedlichst bespielt, aber halt: oben steht: TEXTKRITIK, nicht Ausstellungskritik.

Peter Fischli schreibt zu den großen Papierarbeiten im obersten Stockwerk übrigens einen herzerfrischend ehrlich und unkomplizierten Text. So geht`s dann nämlich auch: klar und unprätentiös und frei von interpretatorischem Nonsense, der die zwischen Wolken und großen Löchern anmutig hin und her schwebenden angekokelten Papiere nur sofort zu Fall brächte.

Anders Arthur Fink, der die Schwurbelsprache wohl studiert und in jahrelangem Training eingeübt hat. Doktor blablabla wahrscheinlich.

It goes like this:

Peter Fischlis Boxen befinden sich an der Schnittstelle zwischen Museumswand, wo Objekte der Kontemplation hängen, und dem pragmatisch strukturierten Innenraum des Museums (falls es im Kunsthaus Bregenz einen solchen gibt). Derlei Boxen kennen wir als Bestandteil der Museumsarchitektur und deren Informationssystems. Sie sind ein Überbleibsel der prädigitalen Kunstvermittlung und als solche Teil des diskursiven Apparats und der traditionellen Rahmung der ästhtetischen Erfahrung. Sie sind Teil des real space und des metaphysischen Raums der Kunsterfahrung zugleich. …

…Phänotypisch gesehen, sind sie – mitunter auch durch die Serialität – minimalistische Skulpturen und als solche Teil des kunsthistorischen Narrativs über die Öffnung der Skulptur hin zum real space, der in den 1960er Jahren vollzogen wurde. Die mininmalistische Skulptur wird so definiert, dass sie mit der Vorstellung eines gesonderten Raums der ästhetischen Erfahrung, der durch Sockel oder Rahmung definiert wird, gebrochen hat und keine Grenzziehung zum unmittelbaren Erfahrungsraum der Betrachters vornimmt. Die Box stellt dabei die Urszene der minimalistischen Dekontruktion der Skulptur dar.

Die Bregenzer Boxen entsprechen allerdings nur bedingt den minimalistischen Lehrsätzen, sind sie doch kunsthandwerklich und nicht industriell hergestellt und aus einem Werkstoff, der mit der Bildhauertradition konnotiert ist. Man könnte von einem manirierten Minimalismus sprechen. Zugleich sind die Arbeiten – dies der zweite kunsthistorische Allgemeinplatz – einem institutionskritischen Erbe zuzuordnen, das die institutionelle Rahmung von ästhetischer Erfahrung zum Ausgangspunkt machte und sich bekanntlich aus dem Minimalismus entwickelte. Die vermeintlich neutrale Museumsarchitektur wird reflektiert.

… Der Werkstatus der Box ist prekär – als einzelnes Werk ist sie kaum als solches erkennbar und zudem Behälter des Deutungsschlüssels für sich selbst. Die Boxen sind stumm – sie sind weder abstrakte Skulpturen noch Gebrauchsgegenstände, sie können als Kunstwerke betrachtet und mit spezifischen Diskursen befrachtet werden und zugleich sind sie Platzhalter, dekonstruktive Gesten, die sowohl den Museumsraum an sich als auch die Werkerfahrung profanieren. Sie sind materialisierte Anti-Transzendenz, richten sich gegen phänomenologischen Kitsch und sind wiederum minimalistische Arbeiten im klassischen Sinn: anti-illusionistisch und anti-idealistisch.

 

Klar, recht hat er, der Herr Fink. Inhaltlich würde ich das 100% unterschreiben. Aber geht es auch ein wenig schöner? Bzw.: was will er uns eigentlich gesagt haben wollen?

 

Peter Fischli betreibt schon immer gerne ein Spiel mit Abbild und Wirklichkeit, mit Materialitäten und Formen, die unterschiedlich wahrgenommen werden können und das hat er auch schon zusammen mit David Weiss getan. (Man erinnere sich nur an den Raum unter einer Treppe im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt/Main:  Durch ein Fenster ist ein Sammelsurium abgestellter Farbeimer zu sehen, Reste von getaner handwerklicher Arbeit. Allerdings sind auch all diese wahllos abgestellten Gegenstände keine wahllos abgestellten Gegenstände, sondern aus anderen Materialien Eimern etc. nachgebildete Objekte).  Und so finden sich in einem Stockwerk der Bregenzer Ausstellung ein ganzer Saal voller Skulpturen, die scheinbar aus Verpackungen und Dosen etc. hergestellt sind. Man hat sein Vergnügen an diesen Objekten, guckt, wie da mit alten Dosen und Schachteln und den Vorstellungen, was ein Objekt, eine Skulptur sein kann, phantasievoll gespielt wird. Um dann im Klappentext zu erfahren, dass hier z.B. keine einzige alte Farbdose verwendet und angemalt wurde: alles, sogar die Sockel, auf denen die Skulpturen stehen, ist aus Pappe hergestellt und täuscht etwas anderes vor, als es ist. Man denkt es sich einfacher, und es ist dann doch wieder komplizierter.

Und so finden sich auf allen Stockwerken nun auch diese Boxen, wie man sie immer wieder in Museen findet: an die Wand montierte kleine Kästen, denen man meist A4-Zettel mit Informationen zu den gezeigten Arbeiten entnehmen kann. In dieser Bregenzer Ausstellung hat man zu diesem Zweck ein faltbares Poster drucken lassen, das, zusammengefaltet und in die Box gestellt, einem das Wort BREGENZ entgegenwirft.

Peter Fischli hat die Boxen nun aber nicht einfach so übernommen (falls sie vorher bereits montiert gewesen sein sollten), sondern hat sie aus Bronze gießen lassen. Einem banalen Ausstelluns-Architektur-Gegenstand wird ein Materialwert zugesprochen, der aus der Box wieder was anderes macht. Einen an der Wand hängenden Kunstgegenstand nämlich, der als solches auf den ersten (und vielleicht auch auf den zweiten) Blick nicht direkt zu erkennen ist. Diese Boxen werden quasi zu seriellen Skulpturen/Objekten, verbleiben aber als Träger der gefalteten Poster weiterhin benutzbare Objekte. Und mit dem uns entgegenspringenden Schriftzug BREGENZ wird da durchaus auch in der Kombination wieder eine Art Schriftbild-Objekt an der Wand, von dem ich mir sogar einen Teil mit nachhause nehmen darf. Boxen, die ich sonst übersehe, oder auch nur als notwendiges optisches Übel wahrnehme, dürfen und sollen als Teil der Ausstellung, als Teil des Gesamten wahr- und ernstgenommen werden. Ausstellungs-Architektur und Werk zugleich.

Und nun spielen die Boxen natürlich auch mit den seit den 60 Jahren bekannten Erzählformen der sogenannen Minimal-Art. Einfache Dinge (etwa Bodenplatten) werden in einer bestimmten Anordnung wiederholt, um eine bestimmte ästhetische Erfahrung zu erzeugen. Oft handelte es sich dabei auch um einfache Materialien, meist aus industrieller Herstellung. Peter Fischli kehrt das nun wieder um und lässt die Boxen in einem klassischen bildhauerschen Verfahren herstellen (Bronze) und unterläuft so scheinbar die Idee des minimalistischen Ansatzes. Trotzdem wird aber genau dadurch die klassische Minimal-Art-Idee wiederbelebt: hier wird kein künstlicher Inhalt hergestellt oder behauptet, keine Transzendenz und keine Illusion. Eine Box bleibt eine Box bleibt keine Box.

 

 

not yet a broken harth

Donnerstag, Dezember 17th, 2020

aus der serie meiner winterlichen unfälle ist dies die dritte selbstmissachtende performace über einen zeitraum von neun jahren (3×3). nach dem absturz auf den fuß 2011, mit dem ich dann im geschwollenen zustand nach mainz gefahren bin, um dort in der walpodenakademie meine erste lange vogelnacht zu performen, folgte am abend vor der wienreise 2014 der materialbruch der leiter zum dach (mit den anschließen langsamsten bewegungen, die man in dieser stadt machen kann) – und gestern nun, beim fotografischen erfassen von motiven für gegend (nk) hat mich mein erst vor kurzem als autoersatz gekauftes e-bike ab- und in den dreck geworfen. die hand sieht zwar von außen wie gebrochen aus, das röntgenbild sagt aber was anderes. zeichnen und kochen und schreiben und saugen geht aber alles nicht und tippen mit links ist auch die mühsal. but: the games must go on.

adventskalendertürchen nummer elpf

Freitag, Dezember 11th, 2020

HIER ÖFFNEN

COMMERTZ, CORONA UND COMA

Sonntag, Dezember 6th, 2020

In dem kleinen Anzeigenblättchen zur Ausstellung von Art Ashram in der Walpodenakademie in Mainz kommt es zu folgendem kleinen Interview, das ich hier gerne nochmal einer gewissen Aufmerksamkeit anheim geben möchte, da es für mich so schön zur Situtation zu passen scheint.

EINKAUFAKTUELL interviewt den geläuterten ehemaligen Vertreter des Mainzer Kunstvereins Walpodenstraße 21 e.V., der als erster Vorsitzender und freier Künstler 25 Jahre lang für den Raubbau an der Natur mitverantwortlich war, die sich nun mit einer furchtbaren Pandemie gerächt hat, bis der uersättliche Kunst- und Kulturmoloch endlich durch die notwendigen Maßnahmen der Bundesregierung in seine verdienten Schranken gewiesen wurde.

EINKAUFAKTUELL: „Herr Brand, wie fühlen Sie sich seit der Säkularisierung des Kunstorts Walpodenakademie durch Art Ashram? Bitte bekennen Sie sich!“

Stefan Brand: „Ich habe mich fünfzig Jahre gegen den Kapitalismus gewehrt. Seit unserer Konvertierung durch Umwandlung des unkommerziellen Vereinsheims in einen florierenden Laden haben wir alle an Lebensfreude gewonnen. Die Kollaboration mit dem totalen Konsum hat uns einen neuen Sinn gegeben, den unsere Mitmenschen in unserer Kunst nicht finden konnten. Endlich sind wir systemrelevant und haben unsere wahre Bestimmung gefunden. Mammon, wir danken dir!“

Zur Hintergrundinfo: Die Ausstellung der Künstlergruppe Art Ashram wäre als Ausstellung vom zweiten Lockdown betroffen gewesen. Kurzerhand wurde das ganze in einen Einkaufsladen umdeklariert und konnte als solcher die Tore offen halten. Unter den gegebenen Hygienebestimmungen versteht sich.

zum tee bei dubuffet

Sonntag, Dezember 6th, 2020

BrandStifter aus Mainz und memyself sind B+H Klangkörper. Unter diesem Namen gab es 2018 während der Ausstellung PAFF THE MAGIC in Kaiserslautern unsere erste kleine 1/2 stündige Performance. Jetzt in Mainz (gesterday) haben wir das in Walpodencekalender zeitversetzt ergänzt und wiederaufgegriffen, um damit das Raum-Zeit-Kontinuum nachhaltig zu beeinflussen. Während ich aber eben auf die Uhr schaue, habe ich den Eindruck, dass es uns nur bedingt gelungen ist. Leider.

Wie auch immer: Nachhaltig erwerben kann man seit gestern nun auch bei mir eines der 100 signierten und mit einer CD ausgestatteten, 24seitigen, A5 großen Hefte mit Zeichnungen von mir, die von BrandStifter nochmals gestempelt, collagiert und überarbeitet wurden. Bei mir gibt es die gerade durchnummerierten Varianten 1/100, 3/100 bis 99/100. Falls jemand eine bestimmte Nummer möchte: nur zu!

Ein wildes Heft, das in etwa einen guten Eindruck unserer Performance wiedergibt. Die beiliegende CD enthält leicht gekürzt den akustischen Mitschnitt der Veranstaltung.

Die Freunde wilder Druckprodukte und geräuschhafter Geräuschmusik werden hier ein Eldorado für ihre Sinne vorfinden. Das Heftlein kann bei mir bestellt werden:  klaus_harth@web.de  16,- € incl. Versand.

NUR MAL SO AM RANDE

Freitag, Dezember 4th, 2020

am 5.12. bin ich dort auch zu sehen. in aller Bescheidenheit.

Dienstag, Dezember 1st, 2020

Jetzt am Samstag in der Walpodenakademie, Neubrunnenstraße 8 in MAINZ, DEINZ oder auch SEINZ:

Performance im Rahmen des Walpodencekalenders, täglich Performance im Schaufenster der Walpodenakademie im Advent.
Klaus Harth & Brandstifter durchbrechen am Samstag 05.12.2020 das Raum-Zeit-Kontinuum, indem sie im Schaufenster der Walpodenkadmie ihren gemeinsamen Aufritt in der ehemaligen Pfaff- Fabrik Kaiserslautern live überspielen und überzeichnen werden. Ähnlich wie William S. Burroughs, der durch Playback Magie mittels Polaroids und deren Wiedergabe via Tapeaufnahmen unliebsame Menschen und Ort erfolgreich verwünschte, werden B.H. mit neuen Bildern und KlangKoerpern zur Wiedergabe ihres Videos https://youtu.be/lM1wjHClWMs von 2018 keinem geringeren als dem Coronavirus zu Leibe rücken!
WALPODENCEKALENDER

 

walpoden-kalender

Montag, November 23rd, 2020

Unser A4 Walpodenwandkalender 2021 mit 12 Motiven diesmal gestaltet von den Walpodenkünstlern Brandstifter, Klaus Harth, Albert Herbig, Bernd Schneider, Michael Klotzki mkcreare, Sandra Kruse, Hundefaenger KRD, Harnolft Rosenhajn, Jürgen Rinck, Barbara Rößler, Violetta Vollrath und Nicolaus Werner sowie dem HOME IS WHERE MY ART IS Logo gestaltet von Feine Sache Kreativbüro ist fertig. Er ist sehr schön geworden, mit Malerei, Fotografie, Grafik, Landart, Konzept – so vielseitig und bunt wie eben die Künstler des Mainzer Kunstvereins Walpodenstraße 21 e.V. sind…

Wir würden uns sehr freuen, wenn sie unseren Kunstverein durch den Erwerb eines Walpodenwandkalenders ab Euro 12,- unterstützen würden.

Die Einnahmen sind auschließlich für die Unterstützung unseres Vereins vorgesehen. Sie erhalten den Kalender solange der Vorrat reicht (nur 75 Exemplare!) auf Bestellung per Mail zum Selbst Abholen oder per Post (+ Versand).

Gerne nehmen wir auch darüberhinausgehende Spenden zur Durchführung unseres Jahresprogramms 2021 entgegen. Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine steuerlich absetzbare Quittung aus:

#Kontoinhaber_Mainzer Kunstverein Walpodenstraße 21 e.V.

#Kreditinstitut_Mainzer Volksbank

#BIC_MVBM DE 55XXX

#Iban_DE 5455 190 0000 3909 39 015

Besuchen Sie unsere Veranstaltungen in der Walpodenakademie, Neubrunnenstraße 8, 55116 Mainz!

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Danke & alles Gute von den Walpoden!

wach

Samstag, November 14th, 2020

Heute nacht einen schönen Traum gehabt: Ich musste mich einer Art Aufnahmeprüfung unterziehen. Auch Kinder durften da mitzeichnen und -malen. Und es wurde – auch von einem Kind – eine bestimmte Aufgabe gestellt. Ich war unsicher und machte aber das Einzige, was mir zu dieser Aufgabenstellung eingefallen ist. Und siehe da: Es hat funktioniert. Ich wurde gelobt und habe die Aufnahmeprüfung bestanden. Mit Anerkennung! Die Zweifel waren nicht berechtigt. Au backe: immer noch!, dachte ich mir beim Wachwerden. Aber auch: Ich sollte mir diesen Traum hinter die Ohren malen.

aus persönlichem Interesse

Montag, November 9th, 2020

Ziemlich genau vor einem Jahr durfte ich mit Stephan F. in Wiesbaden lesen, in der Kulturstätte MONTA , präsentiert und durch eine kleine Lesung begleitet von Daniela Daub. Sehr schön, wie und was sie da macht. Und letztens kam dann über facebook die Werbung für dieses kleine und feine, handgeheftete Bändchen aus dem Dielmann-Verlag in Francoforte. Bestellen kann man  es für 9,- € ebendort. neugier@dielmann-verlag.de <- dort kann man es bestellen.

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