zur Beruhigung

Vielleicht kann es ein Trost sein: nicht alles läuft immer gut! Man könnte sich ja vorstellen: da sitzt der dann den ganzen Tag da in seiner Bude und produziert fleissig vor sich hin. Ein Aquarell nach dem anderen Aquarell. So wie früher: ein Vogelbild nach dem anderen Vogelbild. Eine Zeichnung nach der anderen Zeichnung. Keine Fragen, keine Krisen. Nix. Einfach nur: Tun. Und so ist das eben nicht. Bildchen malen ist eben nicht nur Bildchen malen. Sondern: Tun und in Frage stellen. Und wenn man mal das Glück hat, so wie derzeit, auftragsmäßig an einem Bildkonzept/Entwurf für ein bestimmtes Vorhaben zu arbeiten, dann kommt man an dem ein oder anderen Punkt auch mal nicht weiter. Und hockt einen Abend deprimiert und still starrend in eben besagter Bude. Träumt von was anderem und wacht morgens wieder auf. My personal Sisyphos schleppt an zu langem Arm eine zu große Hand hinter sich her und rollt keinen Stein einen blöden Berg hinauf. Heute ist Feiertag (Tag der Arbeit. sic!). Alle ruhen sich aus. Ich versuche es ein wenig mit Staubsaugen. Der Mensch ist ein Saugetier. Und vielleicht komme ich dann auch ein wenig mit meinem Bildkonzept weiter.

PS: Gestern abend auf DVD -> Familie Brasch. Angucken!

One Response to “zur Beruhigung”

  1. Sofasophia sagt:

    Ha, du Saugetier du. Immer wieder les ich und guck ich gern hier rein und tatsächlich dachte ich auch schon: Wie der das aber auch immer hinbekommt. Diese Schlagzahl an neuen Bildern. Aber natürlich ist alles komplexer als es aussieht.

    Danke für diese feinen Gedanken hier und den Blick hinter die Kulissen.

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