vermummungsgebot im saarland

diese Maske brachte vorgestern Doris Ducke-Sellen ins Haus. Ist mir wie aus dem Mund geschnitten oder wie sagt man da? Einkaufen war ich mit dem Ding noch nicht, sieht aber mit dunkler Sonnenbrille, so wie ich sie auf dem Fahrad zu tragen pflege, sehr pericoloso aus.

Übrigens war ich eben drei 1/4 Stunden mit dem Rad unterwegs: Wemmetsweiler – Heiligenwald – Landsweiler – Neunkirchen – Wiebelskirchen – Stennweiler – Wemmetsweiler. Vor allem, um in Neunkirchen Fotomaterial zu knipsen als Vorlagen für meine Neunkircher Gegenden.

Ich habe mich echt gefragt, ob ich die Stadt wirklich je so leise erlebt habe. So wenig Autos. Ich bin an der AOK vorbeigeradelt, weil es da einen sensationell platzierten Baum gibt: Stille. Stell Dir vor, es ist Papst und niemand geht hin. So in etwa. Neunkirchen ohne Papst. Incredibile.

3 Responses to “vermummungsgebot im saarland”

  1. Sofasophia sagt:

    Die Maske ist echt der Hammer. Hat die die Liebste gemacht?

    Wie spannend, dass du es so ruhig erlebst, wo doch euer Lockdown schon seit einer Woche gelockert wurde. Ob es eine Momentaufnahme, tageszeitabhängig, ist? Wie auch immer: Bleibt umsichtig und tragt euch Sorge.

    Liebgrüß vom Hof (erster Besuch nach 40 Tagen).

  2. Klaus sagt:

    Nee, die Maske ist von einer guten alten Freundin von Lisa, die sie uns die Tage mal an die Tür gebracht hat. Schön mit Klingeln und Abstand und sowas. wir haben natürlich hier einen Vorteil, dass wir einen Garten haben und auch quasi auf dem Land leben. Aus der Tür raus und schon kann man sich frei auf Acker und im Wald bewegen. Fahrradfahren auch kein Problem. In Frankreich ist das alles ja ein gutes Stück strenger und enger und wenn ich das glauben darf, was ich über Ecken von Bekannten höre, die in La France leben: auch vom Ton des Staates den Bürgern ggü. ein gutes Stück rauher. Meine Kurse sind alle auf EIs gelegt ode abgesagt, die ja durchaus ein Teil meiner Einkünfte ausmachen, ich habe aber Anfang des Jahres ein paar Aquarelle verkauft, die jetzt Monat für Monat abbezahlt werden, was ich natürlich derzeit sehr schick finde. Und auch ein kleiner Auftrag ist in Arbeit, der das ein oder andere wieder ausgleicht. Die Druckerei als „Brotberuf“ kämpft und hat Kurzarbeit angemeldet. Bosher bin ich persönlich davon aber noch verschont. Da ich dort aber eh keine ganze STelle arbeite, kommt da zwar regelmäßig, aber auch nicht sooo viel Geld rein. Mir fehlen aber vor allem auch die Menschen aus meinen Kursen. Das Kurs-Halten überhaupt. Ich bin ruhig und doch nicht ruhig. Manchmal merke ich, wie mich das alles dann doch nervlich stark angeht. Habe mal wieder angefangen, verstärkt verschiedene Zeitungen zu lesen (Papier und kein Netz) und weniger facebook und Konsorten zu gucken, weil mich dieses Stammtisch-Geschwafel total aus der Bahn wirft. Eines der größten Menschheitsprobleme: dass jeder denkt, dass er zu allem etwas zu sagen habe. Reflexhaftigkeit statt Besonneheit. Zeitungslesen ist schön.

  3. Klaus sagt:

    …merke grade, dass ich das mit dem „ruhig“ ganz egoman nur auf mich bezogen habe…ja, könnte tatsächlich sein, dass es eine bestimmte Uhrzeit war…aber der „Lockdown“ im Saarland wurde zwar zurückgenommen, aber just an meinem Fahrrad-Fahr-Montag. Aber trotzdem ist immer noch vieles nicht möglich.

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