3 minuten gehirnwäsche

keine neue idee, aber eine interessante und gute: täglich für ein paar minuten die gedanken kreisen lassen und mitschreiben. Ein paar minuten, damit es eine regel hat. Regel und kontinuität. Arbeit und struktur. gehirn-wäsche im positiven sinn. wir nehmen die gedanken raus, waschen die ein wenig und tun den rest wieder rein. kann ja nix schaden. 🙂

 

10.1.21, 11uHR22 bis 11uHR28

Wie man dem toten Rasen das Leben erklärt. Wie sich die Himmel ähneln. Hier ein Blau, dort ein Grau. Wir wünschen uns dasselbe Essen wie gestern. Einfach, weil es uns geschmeckt hat. Abwechslung ist etwas für Anfänger. Vom dunkelsten Grau (nein: Schwarz gibt es keines) über Rosatöne, Rosa-Grau vor hellstem Blau. Der Horizont alleine macht nicht satt. Ohne ihn wollen wir aber auch nicht leben. Nur er trennt das Feste von der Luft. Und ohne Luft geht garnix. Ein leuchtendes und festes Weiß unten, ein Trennungsstrich, der uns Luft verschafft, und dann darüber alles andere. Strahlen. Unten ein Grün mit viel Rot-Anteil. Könnte man es etwas heller drehen, könnte es auch mitten am Tag sein. So wie gestern. Aber so, genau so, hatten wir es noch nie! An meinen Füßen wachsen krumme Finger.

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