27.2.21

8UHr09 bis 8 uhr17

der traum von eben

ich war mitglied in einem mainzer verein für sport und bestattungen. Es gab einen alten veranstaltungssaal und ich durfte auf dem podium sitzen und war auch gleich in die illustre runde aufgenommen. Alles in brau und ockertönen. Stühle dunkelgrün bezogen. Wenn auch neben mir ein etwas unsympathischerer mensch saß. Aber der war auch den anderen mitgliedern unsympathisch. Ich musste mich auch nicht direkt neben ihn setzen und konnte einen stuhl zwischen uns frei lassen. Niemand im zuschauerraum. Ein mitglied fuhr mit seinem rennrad einmal um den raum und hinter uns am podium vorbei, um schonmal für mich eine duftmarke zu setzten. Die wände der großen räume hinter dem podium waren mit einem leinenartigen stoff bespannt, was mir sehr gefallen hat. Ich sollte schon bald bei der ersten beerdigung behilflich sein. Ich wartete an einem grab, bis die trauernden sich entfernt hatten und der mir zugeteilte erfahrene mitarbeiter zu mir kam, um mir zu sagen, was ich zu tun hatte. Das schien etwas länger zu dauern und ich war mutig und ging direkt an den grabhügel (alles war eher eine hügelige grablandschaft) und sah ein skelett, halb mit erde bedeckt, halb offen daliegend, die knochen nicht mehr in kompletter ordnung. Dass es eine frau war, wusste ich durch die gegebene situation. ich fand das alles nicht so schlimm. Eine halbverweste leiche wäre schlimm gewesen. Knochen einsammeln sollte möglich sein. Denn das war dann wohl meine aufgabe.

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