Archive for August, 2020

gesterday: Foyer des Saarlandmuseums Saarbrücken: SCHEINVERHÄLTNISSE

Montag, August 31st, 2020

 

 

Wer es also gestern verpasst hat, für den gilt: Wer zu spät kommt, muss sein Geld eben selbst behalten. Und bekommt natürlich nicht eine solche Zeichnung. Tja, sagte der Dichter…

echos

Montag, August 31st, 2020

zu einem gemeinsamen gedicht von Jörn Budesheim und mir.

gegend (nk)

Montag, August 31st, 2020

 

M. Caillebotte am Montagabend. Erfinder der berühmten Diagonale am Balkon.

Donnerstag, August 27th, 2020

herr berger

Donnerstag, August 27th, 2020

herr berger, während des telefonats (oben)

 

nach dem telefonat

 

Das schöne am Älterwerden: man muss ja nicht mehr alles tun. Da ruft jemand an und will einen für ein Buchprojekt mit Zeichnungen gewinnen. Man kann „nein“ sagen, wenn man den Eindruck hat, dass man es nicht tun möchte. So einfach. Und so schön.

gegend (nk)

Montag, August 24th, 2020

 

alle sind traurig – aus gegebenem anlass

Donnerstag, August 20th, 2020

ein tagloses leben

ein argloses beben

der tod ist keine figur in einem raum

der tod ist ein bleistiftstummel

ein scheu-seeliges rinnsal

ein hund ohne nase

ein hüpfendes etwas

ein maul voller bäume

wir

sie

er

du

ich

ein fallendes rot

ein springendes grau

kein tiefes schwarz

ein wachsender baum

ein zartrosa blau

das ankommen am strand

ein doppel-mercedes

ein audi tt (t)

ein stein ohne berg

ein krampf ohne muskel

ein stetes bergauf

ein argloses leben

ein tagloses beben

 

andrea neumann ist verstorben. eine künstlerkollegin, die ich kannte, mit der ich aber nicht so viel zu tun hatte. die meldung verbreitet sich auf facebook. und mehr als die todesnachricht, irritieren mich immer die vielen worte, die plötzlich geschrieben werden. „so traurig“, „wie traurig“ etc. ppp. – – – ja. natürlich. und eben: natürlich. allen scheint plötzlich wieder aufzufallen, dass es so etwas wie den tod gibt. als hätten sie nie davon gehört. tot sein ist nicht schlimm. ich habe die nachblutungen nach meiner mandeloperation kurz vor meinem 7. geburtstag selbst nur knapp überlebt. ich fand die ganze situation damals in keinster weise bedrohlich oder beängstigend. und wenn ich gestorben wäre, wäre es mir nicht sonderlich aufgefallen. dahinsiechen ist schlimm. wachkoma, je nachdem. agonie. krankheit. der sterbensprozess kann schlimm sein. der todeskampf. tot sein ist schlimm für die, die übrig bleiben. denen ein lieber mensch genommen wurde. und die an ihre eigene endlichkeit erinnert werden. binsenweisheiten. mich irritiert immer die beflissene sprachliche hilflosigkeit solcher beileidsbezeugungen, als wäre es wichtig, dazu etwas zu sagen, obwohl es eigentlich nichts zu sagen gibt. manchen gelingt da ja durchaus was glaubwürdiges, aber bei weitem nicht allen. ist die öffentliche zurschaustellung der persönlichen betroffenheit ein akt des mitgefühls? oder nur irgend so ein eitles ding. facebook ist nicht der rechte ort für trauer. denke ich.

wer nach seinen traurigen worten morgen lustig weiterpostet, für den kann es nicht so schlimm gewesen sein. the games must go on.

 

gegend (nk)

Dienstag, August 18th, 2020

3 Abendstimmungen Sonntagabend, nachts dann gegen 0Uhr40 das bltzlichtgewitter

Dienstag, August 18th, 2020

deko für eine krankenhauscafeteria

Dienstag, August 18th, 2020

2 gegenden (nk)

Freitag, August 14th, 2020

museum der tatsachen (bilbao?) mit kleiner mondmetapher

Freitag, August 14th, 2020

zeichen der zeit

Freitag, August 14th, 2020

köpfe und werbung in eigener sache

Montag, August 10th, 2020

DER KURS FINDET STATT. UND ES SIND NOCH EIN PAAR PLÄTZE FREI! :-)

Sonntag, August 9th, 2020

wenn man auf das Bild klickt, geht`s zur Anmeldung!

Samstag, August 8th, 2020

papageno

Samstag, August 8th, 2020

Stephan Flommersfeld hat eine Möglichkeit entdeckt, wie man, auch auf eine größere räumliche Distanz, per Internetz, gemeinsam, parallel, zeitgleich an einem gemeinsamen Text arbeiten kann. Das ist sensationell interessant. Das machen wir jetzt fast jeden Tag. Dieser Text, ausgehend von Stephans erstem Satz : „auf meiner Schulter sitzt ein Papagei“ war ein absoltutes Hin- und Hergeschüttel. Hat aber sofort eine Vertonung nahegeegt. Es gibt 3 vertonte Varianten. Stephan hat dann aus Material, das ich ihm zugeschickt habe, eine geniale Variante geschnitten (Nr. 3), die für uns das Non-plus-ultra darstellt. Wenn man unten auf den Text klickt, kann man sich das anhorchen.

wenn hier klickt, dann kann man sich auch anhören, wie das vertont ist

 

Köpfe und Gesichter in der Bosener Mühle, 22. und 23. August 2020

Freitag, August 7th, 2020

Zuerst die gute Nachricht: der Kurs findet statt. Und jetzt die bessere Nachricht: es sind noch Plätze frei. Anmeldungen sind möglich unter diesem LINK.

erklärblätter vom Sonntag

Dienstag, August 4th, 2020

baum und socke

Dienstag, August 4th, 2020

am Sonntagmorgen, kurz nach 9 Uhr, auf dem Weg zum Urwaldcamp: Baum und Socke. Durch die Streifen und die Punkte hatte die Socke was Amerikanisches, was sofort ins Auge fiel. Die Punkte auf dem Baum hab ich dann erst beim Zeichnen entdeckt.