Archive for Juli, 2012

ohne Hecke

Donnerstag, Juli 12th, 2012

1301

Dienstag, Juli 10th, 2012

100 TAGE in Steinbach/Taunus

Montag, Juli 9th, 2012


HIER im Temporären Kunstraum B64, Berliner Straße 64 in 61449 Steinbach/Taunus gibt es nicht nur die sensationellen Quadrate von Ottmar Schnee zu sehen, sondern bis Ende des Monats – neben Arbeiten von Susann Gassen und Max Pauer – auch ein paar Dinge eigener Herstellung.Wir haben immer wieder auch Wert auf sich gegenseitig kommentierende „gemeinsame Ecken“  gelegt, oben z.B. Fotos mit Lichtspuren von Max Pauer, die, der Kringelform durchaus nahe, einwandfrei zum Kringekmuseum überleiten. Dort zu sehen der Wechsel von Fettkringeln zum Spazierstockbewegungskringel aus Tristram Shandy.

Neunkirchen/Saar, Nichtraucherbahnhof

Sonntag, Juli 8th, 2012

idee

Sonntag, Juli 8th, 2012


Wenn man dann nach einem langen Ausstellungsaufbau- und eröffnungswochenende nachhause kommt, wird man dann ja meist gefragt: „Hast Du was Schönes mitbracht, z.B. ein wenig Geld – – – oder vielleicht wenigstens eine brauchbare Idee?“, so wäre es doch sinnvoll, im neuen Haus zwei Schränkchen anzubringen, eines mit der Aufschrift „GELD“, das andere mit der Aufschrift „IDEEN“, damit man die Dinge dort hineintun kann, wo sie denn auch hingehören. Zumindest wäre das ne Idee…

aus vergangener zeit

Freitag, Juli 6th, 2012


Aus dem Jahre 1997 stammen die sog. „Beuys-Signaturen“. Da geschätzter Künstlerkollege irgendwann so ziemlich alles signiert und damit ins Werk aufgenommen hat, ich andererseits ein ziemliches Vergnügen daran hatte, seine Signatur zu schreiben, kam es zur Serie der Beuys-Signaturen, dien natürlich mit der Zeit immer verspielter wurden und sich zunehmend einen Scheiß darum kümmerten, wie nun die echte Signatur aussah. Anbei Blatt Nr. 42 vom 23.April 1997 (ungefähr die Zeit, als ich auch mit der Vogel-Serie begonnen habe…)

3.7.12 – abends

Donnerstag, Juli 5th, 2012

Mittwoch, Juli 4th, 2012

gesterday

Dienstag, Juli 3rd, 2012


Was man bei einem Unzug alles findet: Ein Ausdruck meiner „Installation“ GUTEBILDER, 1996 (könnte auch ein anderes Jahr in dieser Gegend gewesen sein) im Mainzer kunsthistorischen Institut an die Wand geklebt. Anschließend waren wir im Thermalbad in Wiesbaden und abends gab es frischen Spargel aus der Gegend, selbstgebastelt. Nachts fing dann das Bauchgrimmen an. Jahrelang hatte ich einen Spargel-Widerwillen und auch kein Thermalbad mehr besucht. Übrigens haben meine Künstlerkollegen mir auch noch unwissenderweise das Werk gerettet. Kaum angeklebt und der Artist kaum vom Ort des Geschehens verschwunden, hat es sich ganz klaglos und ohne größeren Aufwand wieder von der Wand gelöst. Meine Freunde kämpften um das Werk, während ich im Thermalbad zu lange plätscherte (nicht mehr als 15 Minuten!)

100 TAGE

Montag, Juli 2nd, 2012

ERÖFFNUNG: Samstag, 7.7., 17 Uhr
Dauer der Ausstellung: 7.7. – 29.7.2012
geöffnet immer Samstag und Sonntag von 14 – 19 Uhr

Paul Lorscheider

Sonntag, Juli 1st, 2012


Paul Lorscheider arbeitete in der Gemeinde Schiffweiler als Steinbildhauer im Friedhofswesen.Ein Großonkel von Lisa Borscheid. Beim Umzug haben wir dieses kleine Büchlein wieder gefunden; Zeichnungen aus seiner Kriegsgefangenschaft 1919. Darin hat er auch Adressen seiner mitgefangenen Kameraden gesammelt und immer wieder kleine Skizzen aus dem Gefangenenlager eingeklebt. Und ganz am Schluß eines auf dem Weg in die Freiheit.
Ein kleines Beispiel für etwas, was mir am Zeichnen immer wichtig erscheint: Das Festhalten, Notieren und Begreifen von Welt.

WASSERSTANDMELDUNG

Sonntag, Juli 1st, 2012

So. Erstmal an alle Freunde und Bekannten: Die bisher gültige Festnetznummer kann ab sofort zwar noch angerufen werden, es wird sich aber niemand mehr melden. Und ab demnächst ist die Leitung dann auch wohl abgeschaltet. Neue Nr. kann erfragt werden (Mobil-Nr. gilt noch). Der Darmvirus wirkt noch immer ein wenig und man merkt, wie schnell dann doch auch Schluß sein kann. Das homöopathische Mittel Chinarinde wirkt zwar recht wunderbar, führt bei mir aber dazu, dass ich mich wie in einer Verpuppung fühle: Ich träume viel und unendlich viel von alten Freunden und Bekannten, an die ich schon ewig nicht mehr gedacht habe. Als würde man da innerlich aufräumen. Was äußerlich im frisch umgezogenen Haus dringender vonnöten wäre. Immerhin ist es mir gelungen, das kleine Klavierstück „My wife is a little krank“ eben auf dem Klavier zu improvisieren. Klang so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Leider gibt es davon keine Aufzeichnung (Akku zur rechten Zeit „all“). Auch die kleine Zeichnung, die mir vorschwebte, ein Selbstportrait, sich im Klorollen-Halter-Deckel (heisst das Ding so? hat dieses Ding überhaupt einen Namen?) spiegelnd, ist nicht entstanden, mangels Kraft. Gestern haben ziemlich viele Menschen gemeint, ich sähe wirklich scheiße aus; ich für meinen Teil wäre froh, ich könnte dies von meinen Darmexkrementen auch behaupten, die sehen aber eher aus wie Wasser aus rostigem Rohr. Nungut. Wir wollen das nicht vertiefen. Wollen nicht unnütz klagen. Immerhin kann ich inzwischen wieder halbstundenweise lesen oder Dinge essen, ohne Bauchgrimmen zu bekommen. Im neuen Kunstforum übrigens ein Bildtitel, der mir gefallen hat (I translate into the German language): „Portrait meiner Mutter, aus dem Gedächtnis gezeichnet, mit geschlossenen Augen und mit der linken Hand, auf dem Kopf stehend.“ (Und das kann man sich auch vorstellen, wenn man sich’s anguckt.) Gute Besserung an alle! Übrigens: Die erste Hälfte dieses Jahres ist jetzt um.