sagt: Keinen Videobeweis in der Kunst! Kunst ist Drama! Kunst ist Fehlentscheidung! Davon lebt die Kunst!
Ich aber sage Euch: Die Dokumenta ist auch nicht besser als das Wembley-Tor!
Archiv für den Monat Juni 2010
günter netzer
Mittwoch, 30. Juni 2010überarbeiteter berg
Dienstag, 29. Juni 2010
überarbeitetes Rollbild, Tuschen, Graphit, Wachskreiden und Terpentinreste auf Papier
fisch und schiffs
Sonntag, 27. Juni 2010
…plötzlich tauchte dieses Schiff auf—, Graphit, Tusche, Papier, 32×46cm, 25.6.10
der beachtung anheim gegeben
Freitag, 25. Juni 2010http://naseen.blogspot.com/ und vor allem dort entdeckt: http://papergirl-berlin.de/das-projekt/ .

prag - der film
Mittwoch, 23. Juni 2010
10. Juni 2010. Vyšehrad. 12 Uhr mittags. Drei Menschen. Drei Spitzen.
10. Června 2010. Vyšehrad. 12 hodiny v poledne. Tři lidé. Tři vrcholy.
anderhandzutragen
Sonntag, 20. Juni 2010
2 vogelbilder, die, fast ein dreivierteljahr in mainz gelagert, gestern in form eines verschnürten paketes mit plastikgriff aus klebeband, zurückgeführt wurden. wie das genau aussah (paket in mainz, am rhein, im schließfach der kunsthalle, rausgetragen aus der kunsthalle, durch die neustadt, im zug etc.) das müsst ihr euch vorstellen (phantasie, vorstellungskraft etc.) heut’ ist sonntag, da ist zeit für sowas.
proč -> proto
Montag, 14. Juni 2010




Auf der Rückreise ein Abteil voller kleiner Tschechen, so geschätzt um die zehn oder elf Jahre alt, die nach knapp zehn Minuten bereits die Hälfte ihres Proviantes weggefuttert hatten und so aufgekratzt waren, dass sie sich bereits über einen herausfallenden Apfel (jablko) aus einem der Rucksäcke kaputtlachen konnten. Ebenfalls mit im Abteil: ein Finne auf dem Weg zurück nach Finnland.
Der Finne spricht die Kinder auf englisch an, was sie zwar als solches erkennen, aber nicht darauf antworten können (nevím). Auch uns hielten sie wohl deshalb anfangs für englisch sprechende Menschen.
Irgendwann bekamen sie dann aber doch spitz, dass das wohl kein Englisch war, was wir sprachen, der Zug fuhr Richtung Deutschland, also wohl: německý. Sie überlegten gemeinsam und bekamen heraus: dobrý den = guten Tag.
Und dann ging die Assoziationskette weiter: Německo -Hitler; ein bisschen haperte es noch mit dem richtigen Vornamen, aber bald war auch der gefunden, und jetzt ahmten sie erstmal mit Armbewegungen Maschinengewehre nach, allerdings nicht allzu lange, um sich daraufhin in ein recht ernsthaftes und ruhiges Gespräch darüber einzulassen, was sie umeinander alles darüber wussten. Zehn oder elf Jahre alt und in Děčín ausgestiegen und ab auf den Wandertag.
Der Finne guckte aus dem Fenster und fragte, ob das hier bereits Germany sei. Not yet. In der Sächsichen Schweiz dann: Aus dem Flugzeug sieht man das alles nicht!
In Dresden in der Straßenbahn randalierende dreizehn oder vierzehnjährige Deutsche.
Die Sächsiche Schweiz nicht nur nice countryside, sondern auch Hochburg der Rechtsradikalen.
Und vorgestern haben sie in Luxemburg 25 Jahre Schengener Abkommen gefeiert.























